Home - KERSTIN MEYER
 

Formerly known as Kerstin FRITSCHER & Kerstin MUNSKI

    

 

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Willkommen auf meiner Homepage !
Hier gibt es alles über mein BMX-Leben zu lesen.

                                  

        Bundesliga Round 7 & 8 Kornwestheim 

24.10.2017

Die letzten beiden Rennen der Saison waren ein halbes Heimspiel, und so fuhren wir am Freitag Nachmittag nach Kornwestheim, um das angebotene Training wahrzunehmen. Das erste Hindernis war erneut umgebaut worden, jetzt sehr rund und technisch nicht mehr sehr anspruchsvoll in meiner Startklasse. Wheelen klappte zwar, aber ich war wie bei anderen Hindernissen hier auch viel zu lange auf dem Hinterrad unterwegs, und das kostet erfahrungsgemäß Zeit. Also konzentrierte ich mich auf andere Wege, schnellstmöglich über die Bahn zu kommen und übte dazu fleißig Starts am neuen Gatter. Nach ein paar Versuchen klappte es wieder vorzüglich, es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Der Samstag konnte kommen.
Und da war unser 7. Hochzeitstag - wie im Jahr zuvor auch beim Bundesliga-Finale. Die Sonne lachte von früh bis spät, so machte alles weit mehr Spaß, auch wenn das Umfeld noch nicht ganz so schön abgetrocknet war wie die Bahn. Im Training kam ich wieder sehr gut zurecht, und am späten Mittag wurden die Rennen gestartet.

Nach den Beginners und vor der ersten Klasse der Lizenzer (mein Lauf) wurde aber zunächst innegehalten - es folgten ein paar nette Worte über und eine Schweigeminute für Zlatko Pavokovic. Da ich glücklicherweise vorgewarnt war, war es mir möglich, mich sowohl darauf als auch auf mein anstehendes Rennen zu konzentrieren. In der weiblichen Cruiserklasse kam ich in allen Vorläufen als Erste vom Start weg und setzt mich jeweils an die Spitze des Feldes und gewann so mit sauberer Technik alle 3 Vorläufe. So durfte ich mir als Erste den Startplatz auswählen, und ich ging auf Bahn 1 - es war bei der langen Startgeraden fast schon egal. Auch im Finale hatte ich einen sehr guten Start und ging in Führung, die ich konzentriert bis zum Ziel halten und mir so den Sieg #7 holen konnte.
Am Sonntag Morgen war die Sonne auch wieder am Start, so war die Laune bei allen gut. Wieder klappte im Training alles gut, die Rennen konnten losgehen. Erneut hatte ich die besten Starts im Feld, aber
ich merkte, daß ich saisonmüde war und die richtige Lust so langsam fehlte. Die ersten beiden Vorläufe konnte ich deutlich gewinnen, im 3. dann ließ ich auf der Zielgeraden auch mal rollen und wurde 2. Im Finale war ich dadurch 2. fürs Gate-pick. Bahn 1 war trotzdem noch frei, also ging ich auf diese, es hatte von dort ja schon am Vortag gut geklappt. Nach der Fahrervorstellung ging es ins Rennen, und wie fast immer gelang der Start optimal. Ich fuhr konzentriert und motiviert über die Strecke, versuchte die Führung zu halten, was mir mit einem ordentlichen Zielsprint auch gelang, der 8., recht deutliche Sieg war mein! So auch der Gesamtsieg der Serie, der mir schon am Samstag nach dem Rennen sicher war. 

Zur Siegerehrung dann wurde ich als erste meiner Klasse aufgerufen, denn Thomas Otto fasste einmal mehr meine Erfolge und meine Karriere zusammen, da ich beschlossen hatte, daß dieses mein letztes Rennen sein sollte und er die Ehre hatte, dies zu verkünden. Von "schade" über "glaub ich nicht" war viel dabei, sogar 1-2 Tränchen kullerten, doch es gab einfach viel Applaus und Verständnis. So genoß ich die Siegerehrungen, zumal dann alle Mädels, mit denen ich gefahren war und die anwesend waren, zusätzlich aufs Podest kamen für ein gemeinsames Foto. Leider fehlten noch einige.

The season's last races were kind of a home game, and we went to Kornwestheim on friday afternoon to take part in the offered training. The first jump was once again reconstructed, very round now and not very challenging anymore for my race category. Manualing worked, but as at other jumps too i was on one wheel way too long - and according to experience this takes a lot of time. I concentrated on other ways to get dialed with the track the fastest way and furtheron practised starts at their new gate. After a few tries all went very well, it was once again lots of fun. Saturday could come. 
And there we had our 7th wedding day - like the year before at the Bundesliga finals. The sun was shining from early to late, everything was more fun even though the surrounding wasn't as dry as the track. I felt good and comfortable in training, racing started late noon.

After the beginners and before the licenced classes everyone paused - followed by several kind words about Zlatko Pavokovic and one minute's silence for him. Luckily i was prepared for it what made it possible for me to concentrate on him as well as my upcoming race. In the female cruiserclass i was first from the gate in all 3 motos, holeshotting and winning with technical clean laps. For the final i was first for gate-pick and took lane 1 - with the long initial straight it didn't really matter. In the main i had a fast start again, took the lead, defended it till the finish line and took win #7. 
On sunday morning sun was shining bright again, everyone had a good mood. Again my training went well, i was satisfied with my riding, racing could start. Once again i had the best gates in the group, but i recognised that i was very tired from the season and missing the pleasure. I still won my first two motos, in the 3rd i let roll on the last straight and got second. That meant 2nd for gate-pick, but lane 1 still was free and i took it since it had worked well from there the day before. Race started after riders' presentation and as almost always my start worked optimal. I was fully concentrated and also motivated to keep my lead, and that worked well with a fast final sprint. The 8th very clear win was mine! As well as the overall series' win, which was already safe after saturday's race. 

At the awards ceremony i was the first of my group who was announced, because Thomas Otto summed up my achievements and my carreer, since i had decided that this here was my last race, and he had the honor to announce that. I heared a lot from "what a pity" to "don't believe it", even 1-2 tears rolled, but there was a lot of applause and appreciation. So i enjoyed the ceremonies because all the ladies i was racing with and who were present accompanied me at the podium for one more collective photo. There were still missing lots unfortunately. 

           

        Baden-Württemberg Cup Ingersheim 

13.10.2017

Das Heimrace stand auf dem Plan, und leider war vom goldenen Oktober nichts zu spüren, am Abend und in der Nacht vor dem Rennen gab es noch ordentlich Regen, so daß die Bahn weich wurde. Da ich die Ingersheimer Bahn recht gut kenne, verzichtete ich auf das freie Training, damit ich möglichst lange trockene Kleidung tragen konnte. Zu den Gates machte ich mich dann rechtzeitig warm, und so klappte es von Beginn an super. Ich war mehr als zufrieden mit meinen Starts, nur auf der Bahn fragte ich mich, warum ich eigentlich recht viel Wert auf die gute Technik lege, da bei diesen Bedingungen zunächst nicht viel davon angewendet werden konnte.
Zum Glück blieb es trocken, die Bahn wurde im Laufe der Rennen fester und schneller. Ich durfte auch beim letzten Rennen des BW-Cup 2017 wieder bei den Männern mitfahren, und die Gruppe war recht gut besucht. Mit guten Starts konnte ich jeweils früh in Führung gehen und die Vorläufe gewinnen, und das war bei dem Wind ganz schön anstrengend. Im finalen Laufwar die Bahn fast wieder wie gewohnt und so sprang ich am ersten Double, das fühlte sich gleich viel besser an. Im Ziel bekam ich dann sogar ein Lob für meine guten Starts von der Konkurrenz: "Ja, das Startgatter kennst Du."
Nachdem ich alle Rennen, an denen ich teilgenommen habe, gewinnen konnte, war ich auch in der Gesamtwertung ganz vorne, und so durfte ich ein 2. Mal zur Siegerehrung.

Homerace was scheduled and unfortunately there was nothing of a golden october that day. It was raining in the evening and during the night before that made the track soft and wet. Since i know the track at Ingersheim very well i renounced the free practise to make sure my clothes stayed dry a
s long as possible. I warmed up in time for gate practise and from the very first beginning it worked very well. I was very satisfied with my gates, but on the track asked myself why i value technical skills so much, because for the first i couldn't use much of that in these conditions. 

Luckily it stayed dry and the track became firm and faster during the races. Also in the series' last race i had the honor to compete against the men and we had a well-attended group. With good gates the lead was mine and i could win my motos, hard work with partly strong winds. In the final lap the track was almost like i am used to it and i jumped the first double, that felt way better! After finish i received a tribute from one competitor for my good starts: "Oh yeah, You know this gate!"
After i won all the races which i competed in i was on top in the overall standing and went twice to the awards ceremony.
 
                          

        Baden-Württemberg Cup Markgröningen 

06.10.2017

Nach einem verregneten Samstag Abend strahlte die Sonne in Markgröningen schon recht früh, und jeder Strahl wurde ausgiebig genutzt, um der Strecke beim Abtrocknen zu helfen. Anfangs war sie noch recht weich und entsprechend schwer zu befahren, doch im Laufe des Tages konnte man fast zusehen, wie sie trocken wurde und letztlich auch durch die Helfer in einen guten Zustand verwandelt wurde. Zusätzlich war die erste Kurve vom glatten Beton befreit und nun mit einer griffigen Asphaltschicht überzogen worden, ich war gespannt, wie sie sich fuhr.
Mein Training lief gut, besondern bei den Start hatte ich viel Spaß und auch bald meinen optimalen Rhythmus gefunden. Die Kurve war gut geformt und sicher zu befahren. Ich freute mich auf das Rennen, welches ich wie eigentlich erwartet gegen die Männer absolvieren durfte. Technisch war ich wie schon oft nicht ganz zufrieden mit meiner ersten Runde, doch das Ergebnis mit Platz 1 stimmte. In den folgenden Runden steigerte ich mich mit meiner Zufriedenheit, und so nahm ich im finalen Lauf dann den Startplatz, von dem ich ich meine gefühlt beste Runde gegangen war: Bahn 4. Die war auch perfekt, um gerade und ohne blocken in die erste Kurve zu gelangen. Mein Start klappte wieder super, ich ging führend in die erste Kurve und bog dann wie immer und fast alle auf die "Pro-Section" ab. Die Hindernisse waren angenehmer zu fahren als auf der Challenge-Seite, und auch sehr rund. Ich sprang wie im 2. und 3. Vorlauf  den Double und hielt meinen Vorsprung bis zum Ziel, so daß ich mir mit 4 Laufsiegen den Tagessieg sichern konnte.

After a rainy saturday evening the sun was shining bright at Markgröningen from the early morning. The organizer tried to use every ray to help the track get dry again. In the beginning it was still soft and tough, but during the day we could almost watch how it dried out again. And of course was changed into a good condition by several helping hands. Additional the first turn had got rid of the slick concrete which was replaced with grippy asphalt. I was curious how it was to ride. 
My training went gut, especially with the gate i had fun and soon found my optimal rhythm. The turn was well-shaped and safe. I was looking forward to the race were i had - like expected - to compete against the me
n. As several times before i was not satisfied with my riding after the first moto, but at leat the result was ok with first place. The following laps i improved my happiness and that's why in the final moto i took the starting lane from which i had my best moto from: lane 4. It was also perfect to get into the first turn without blocking. My gate once again was great and i had pole position going into the first turn. As alsways and almost everybody i rode towards the "Pro-Section". All obstacles were rideable way better and smoother than the challenge-line, soft shaped and round. As in 2nd and 3rd moto i jumped the double and kept my lead until the finish line, i won all motos and took the day's win.
                      

        Bundesliga-Weekend Ahnatal 

26.09.2017

Die zweite Bundesliga-Hälfte hatte in Ahnatal ihren Auftakt, und nach Ankunft sah die Bahn bei Betrachtung wieder sehr gut aus. Am Freitag Abend durften alle fleißig Trainingsrunden drehen, um sich mit allen Hindernissen vertraut zu machen. Die Bahn war ordentlich gewässert worden, für meinen Geschmack etwas zu viel, so daß die 2. Gerade etwas langsam wurde. Bei den Starts allerdings konnte ich wieder ganz gewohnt vorgehen und war am Ende auch sehr zufrieden mit mir.
Am Samstag konnte ich in der Trainingszeit sehr viele Runden drehen, ich übte alle Geraden und war ready to race, das startete dann um 13 Uhr. In der weiblichen Cruiserklasse waren die üblichen Gesichter am Start, und das hieß auch, daß Ausruhen keine Option war. Meine Starts klappten phantastisch, in allen Vorläufen kam ich gut weg und konnte jeweils als Erste auf die 2. Gerade einbiegen. Mit 3 Laufsiegen stand ich auf der Finalliste ganz oben wählte Startplatz 1 aus. Nach perfektem Start war die Pole-Position mein, und ich kam sauber über alle Hindernisse und holte mir den Tagessieg.
Am Sonntag begann das Rennprogramm etwas früher, wieder war die Bahn in der Frühe sehr nass, und jeder fragte sich, warum. An diesem Tag kam ich erneut sehr gut zurecht, wenngleich nicht jede Runde technisch einwandfrei gelang. Mit 1-2-1 stand ich wieder im Finale und durfte auch erneut mit der Startplatzwahl beginnen. Warum ändern, was gut funktioniert, Bahn 1 lachte mich erneut an. Ich fühlte mich besser, als in den Vorläufen, und nach einer soliden Runde holte ich mir auch an diesem Tag den Sieg. #6 beim 6. Race der Saison.

The second half of the federal league started at Ahnatal, and right after arriving one could see a great track. On friday evening everybody was allowed to do several laps to get adjusted to all the jumps. The track has been watered a lot, too much for my personal taste, the 2nd straight slowed one down. Regarding the gates, i was able to start as i am used to and at the end of the day i was satisfied with my riding. 
Cruiser training on saturday gave me lots of laps, i practiced all straights and was ready to race, which s
tarted at 1 p.m. With the women's cruiser we saw the usual faces, and that meant chilling was not an option. My gates worked great, in all my motos i was able to have the holeshot and go to the 2nd straight in first position. With 3 moto wins i was on top of the main list and chose lane 1. After a perfect start i once again had the pole-position. I had a clean lap and took the day's win. 
Sunday's race began earlier and in the morning the track was very wet again. Everyone was wondering why. That day everything worked ok me, even though not every lap was technical clean. With 1-2-1 after motos i was once again first for gate pick. Why change what works, lane 1 was mine again. I felt better than during my motos and after a solid lap i could take the win again. #6 in the 6th race of the season. 

                         

        Baden-Württemberg-Cup Welzheim 

21.09.2017

Knapp 8 Wochen nach der WM gab es nach der Sommerpause nun wieder die Gelegenheit, sich in einem Rennen zu messen. Welzheim lud zum BW-Cup ein, und es war ein anfangs nebliger, aber trockener Tag. Wegen der Regenfälle in den Tagen zuvor war die Strecke noch etwas nass bzw. griffig, aber dennoch recht gut zu fahren. Am meisten Spaß machte allen die Startgerade, die leicht bergab geht. Als es ans Gattertraining ging, gab es leider eine lange Pause, da ein Problem behoben werden musste. Mit meinen 3 Starts war ich nicht zufrieden, da ich auf dem nassen Gitter meist mit dem Hinterrad durchgedreht bin und so schwer meinen Rhythmus finden konnte.
Im Rennen durfte ich wieder einmal gegen die Herren antreten, die natürlich immer sehr ehrgeizig sind. Und im ersten Vorlauf nutzten sie auch gleich aus, daß ich viel zu spät dran war und blockten mich direkt ab. Ich hing mich dran, war auch teils schneller unterwegs, aber Überholen ging nicht. Einer rutschte weg, und in der letzten Kurve wagte ich dann einen Angriff und fuhr mich auf die 2. Position vor, die ich auch bis zum Ziel halten konnte. Schadensbegrenzung gelungen. Für die nächsten Runden nahm ich dann etwas mehr Risiko auf mich und begann wieder mit meiner eigentlichen Startbewegung. Ich rutschte zwar noch leicht durch, doch konnte ich mich bald an die erste Position fahren und diesen Lauf gewinnen. In Vorlauf 3 klappte alles sehr gut, wieder holte ich Platz 1, so daß die Entscheidung dann im letzten Lauf fallen sollte. Inzwischen war ich wieder voller Zuversicht und ging motiviert in den letzten Lauf. Mit einem ausreichend guten Start konnte ich mich erneut an die erste Position fahren und mit dem Laufsieg auch den Tagessieg holen.

Almost 8 weeks after the worlds and a summerbreak i had the next chance to compete in a race.
Welzheim invited for a Baden-Württemberg Cup, and
in the beginning we had a foggy and later dry day. Because of lots of rain in the past days the track still was a bit wet and very grippy, but rideable good. The first straight made most fun to almost everyone, because it's built a little downhill. When going to gate training, we had a long break before it started since a problem had to be fixed. I was not satisfied with my 3 gates, since i slipped away with my backwheel on the grid and couldn't find my rhythm. 

One more time i had to race with the men, and they are of course ambitious. In the first moto they used my really late gate and blocked me immediately. I stayed close, was faster here and there but didn't get the gap to pass. One slipped away in turn 2 and in the last turn i tried an attack. It worked and i moved up to 2nd place. "Damage control" worked. In the mext rounds i took more risk and started with my original starts. I still slipped a bit, but soon i could manage to be in first position and won that moto. Moto 3 worked really good for me, again 1st and the decision was supposed to be done in the 4th lap. Meanwhile i felt really confident was was very motivated for my final lap. With kind of a good gate i was able to take the first position and win the lap to take home the day's win. 

        Parkfest & Ehrung 

29.08.2017

Es dauerte nicht lange, und schon war auch zu unserem Bürgermeister die Nachricht von meinem WM-Sieg vorgedrungen. Und schon war auch auf der Homepage unserer Gemeinde www.nordheim.de zu lesen, daß u.a. ich zur Eröffnung des alljährlichen Parkfestes eingeladen bin, eine Ehrung inklusive. Ich fühlte mich sehr geehrt und war total begeistert, als ich den Brief in der Post sah!

Auf den Tag genau 10 Jahre, nachdem ich in diese Region übersiedelte, war dieser aufregende Tag. Der Bürgermeister beschränkte seine Eingangsrede auf Themen, die mit einem "W" beginnen und machte es fast zu einer Geschichte, bis er schließlich bei "Weltmeisterinnen" landete. Er stellte mich kurz vor, bevor ich dann noch 1-2 Fragen selbst vor allen Anwesenden beantworten durfte - es war toll. Mir wurde u.a. die Ehrennadel der Gemeinde überreicht. Es war ein toller Rahmen, auch für die Mädels, die gleiches im Voltigieren vollbracht hatten.
Anschließend gab es dann "endlich" die offizielle Eröffnung des Festes, das in jedem Jahr ein Highlight ist.

It didn't take very long until the news of my world's win reached our village's major. And immediately one could read at the homepage
www.nordheim.de that among others i was invited for the opening of the annual Parkfestival, including a tribute. I felt really honored and was very excited when i saw the major's letter in the mailbox.

Exactly 10 years after i had moved into this region this exciting day happend. The major's speech was limited to themes beginning with a "w" and he made it kind of a story before he reached "World Champions". He intodruced me before i could answer 1-2 questions to the crowd - it was awesome. Amongst others he handed over to me a Badge of Honor of the village. The setting was really great, also for the girls who did the same in Vaulting. 
Following the festival - an absolute highlight every year - was "finally" officially opened.
                  

        Anerkennung 

28.08.2017

Kaum wieder zurück von der WM ging es in den Alltag über, und das hieß natürlich auch wieder Vereinstraining in Ingersheim.
Nachdem wir alle fertig und kaputt waren, durften aber alle noch kurz auf dem Starthügel warten, bevor es ans Ausfahren ging.
Unsere ersten beiden Vorsitzenden hatten eine "Kleinigkeit" für mich vorbereitet und wollten dies auch im Kreise der BMXer durchführen.

Sie gratulierten mir zu meinem 6. WM-Sieg und überreichten mir einen schönen, vollen Präsentkorb. Alles ist lecker, das kann ich sagen. Der Metzger versteht sein Geschäft.
Über die nette Geste verbunden mit Glückwünschen und lieben Worten der Anerkennung habe ich mich sehr gefreut!

Soon after returning back home from the worlds i was back to everyday life, and that meant of course to give some club training at Ingersheim.
After we were done and finished all had to stay at the starting hill for another moment, bevor cool-down started.  
Our ceo and vice had prepared a "small thing" for me, and they wanted to present it in front of the other BMXers.  

The congratulated me for taking home my 6th Worlds win and presented a basket to me, full of delicious goodies. Everything is excellent, the butcher knows how to do his job. 
I was very happy about this nice gesture connected with congratulations as well as kind words of recognition!

      

        Worlds Rock Hill/ SC USA 

07.08.2017

Was für ein Wahnsinn!
Nach 16 Jahren "Dürre" war es in vieler Augen endlich wieder soweit: Die BMX-Weltmeisterschaft wurde im Mutterland des schönsten Sports ausgetragen. Ca. 3700 Meldungen hatte die UCI insgesamt verzeichnet - so viele wie nie zuvor. Im Gegensatz zu vielen vorherigen Ausrichtern waren die USA in der Lage, ihr Fahrerkontingent in nahezu allen Klassen voll zu nutzen, und das taten sie auch. Ich war gespannt auf meine Klasse, 57 Fahrerinnen bei den Women-Cruisern 40+, und obwohl ich bei den Grands im Vorjahr einige Mädels kennengelernt hatte, waren immernoch sehr viele unbekannte Namen auf der Liste.
Nach ein paar stressigen Tagen ging es dann vorerst ohne Gerhard, dennoch ziemlich optimal vorbereitet richtung Westen, ein paar Tage der Eingewöhnung hatten wir eingeplant, und die wurden gut genutzt. Die BMX-Einheit in Charlotte hat Jörn und mir viel Spaß gemacht und einem Jet-Lag erst gar keine Chance gelassen. Natürlich haben wir auch schon vor dem offiziellen Besichtigungstermin abgecheckt, wo die Bahn bzw. die Anlage ist, Parkmöglichkeiten und Laufwege inspiziert. Das Gelände ist eindrucksvoll und riesig. Alle waren mehr als freundlich und haben uns fast gezwungen, schon jetzt die Bahn zu begutachten - das mußte man uns auch nicht 2x sagen! Imposant und sehr gepflegt wirkte alles von den Tribünen aus, ein paar knifflige bzw. entscheidende Hindernisse fielen mir auch bald ins Auge, darauf wollte ich mich an den beiden Trainingstagen konzentrieren, damit ja alles paßt. Vor Ort haben wir noch Jerry Landrum (BMX Mania) getroffen, mit ihm gab es dann noch einen ungezwungenen Plausch im Schatten, es war nur eine von vielen tollen Begegnungen in Rock Hill.
Und am Sonntag war es dann auch endlich soweit, morgens um 7 Uhr waren wir Deutschen mit unserer Trainingsgruppe die ersten, die auf der WM-Bahn unsere Runden drehen durften. Die noch tief stehende Sonne und die getönte Brille harmonierten nicht sehr gut mit der eher dunklen Bahn, also tauschte ich schnell die Brillen aus, bevor es in die 2. Runde ging. Da gefiel mir alles auch viel besser, ich sah, wo ich fuhr. Nach 2 freien Runden und 4 mit dem Gate war ich relativ zufrieden mit mir, wenngleich ich noch einiges an Verbesserungspotential sah, und so konnte ich den Montag Nachmittag kaum erwarten.
Da am Vortag heftige Unwetter über die Gegend gezogen waren und das Nationentraining abgebrochen wurde, veränderte sich der Zeitplan für die 2. Trainingseinheit, die Trainingszeit war für alle Gruppen reduziert worden. Als ich bei der 2. Runde auf dem Starthügel war, hörte ich bereits, dass unten zugesperrt werden soll, und so wußte ich, daß dies meine letzte Trainingsrunde an diesem Tag sein würde. Ich konnte in jenen 2 Runden aber alles optimieren, was ich mir vorgenommen hatte. So gesellte sich zur Nervosität eine große Portion Vorfreude.
Und das Beste war: Gerhard kam heute auch endlich nachgeflogen, nun war alles perfekt!
Wieder hieß es früh aufstehen, doch an diesem Dienstag war dies kein Problem. Um 7 Uhr war das Wam-Up angesetzt, erwartungsgemäß eine Runde für jede/n der ca. 1000 Cruiser-Fahrer/innen. Um 8 wurden die Rennen gestartet, und für mich begann das lange Warten, Lauf 143 war eher am Ende des Blocks. Wegen des Wetters wurde unser Rennformat auf 2 Vorläufe verkürzt, was mir persönlich im Nachhinein betrachtet entgegen kam, denn dieser Tag war heiß und schwül. Im Fahrerlager waren aber gute Bedingungen, wir hatten Schatten, eine mit Eis gefüllte Kühlbox stand zu aller Verfügung da, was zu Lachen gab es auch oft - und den Ventilator an der Ecke - die hatten die South Carolina's in jedes Team-Zelt gehangen! Man konnte es gut aushalten! Danke auch an die BDR Verantwortlichen für den Listen-Service etc.
Von Startplatz 5 ging ich in die erste Runde, und weiter innen war noch jemand gut weggekommen, doch ich konnte mich durchsetzen und vor der ersten Kurve die Führung übernehmen. Die 2. Gerade gelang mir nicht gut, so holte ich mir zwar den Laufsieg, doch technisch war ich nicht zufrieden mit mir. Auf der anderen Seite - meine "schlechte" Runde des Renntages hatte ich hinter mir. Nach weiteren ca. 1,5 Std. ging es von Startplatz 1 weiter, diesmal klappte alles besser, und so sicherte ich mir mit einem weiteren Laufsieg den Einzug ins 1/4-Finale. Ab jetzt war wieder freie Startplatzwahl, und da ich oben auf der Liste stand, durfte ich als Erste aussuchen und entschied ich mich für Bahn 1, dies sollte sich im Laufe des Rennens auch nicht mehr ändern. Ich war besser in Fahrt und sehr konzentriert, auch hier war ich in der Lage, den 1. Platz einzufahren und stand somit vor der letzten Finalhürde: im Halbfinale. Ich machte einfach weiter wie bisher, änderte nichts an meiner Fahrweise oder Taktik, und so gelang mir der Sprung in den Endlauf - in dem leider keine der zahlreichen US-Amerikanerinnen stand. Gegen einige, die jetzt mit am Gate waren, bin ich nun schon gefahren, aber einige auch nicht, und die kenne ich schon seit den 90er Jahren und weiß, daß man niemanden unterschätzen darf. Also nahm ich für ein letzes Mal all meine Konzentration zusammen und freute mich aber auch sehr auf dieses Finale. Denn die Athmosphäre auf dieser Bahn war unbeschreiblich.
Nach der Fahrervorstellung ging es dann endlich los. Mein Start war ziemlich perfekt, doch von etwas weiter außen kam die Französin Anne auch sehr gut weg, ich gab wirklich alles, und so gelang es mir mit jedem gefahrenen Meter, ein paar Zentimeter Vorsprung zu ergattern. Nach dem Triple vor der ersten Kurve war ich um eine Radlänge vorn und schaute auch nur noch nach vorn. Das Wheelen klappte auf der 2. Geraden auch perfekt, mein Vorsprung wurde etwas größer, da ich alle Rückseiten optimal erwischte und zum Schwung mitnehmen nutzen konnte. Auch die 3. Gerade gelang tadellos, und aus der letzten Kurve heraus beschleunigte ich so viel, daß ich den Step problemlos überwinden konnte, bevor es an den Zielsprint ging. Überglücklich überquerte ich als Erste den Zielstrich, ich hatte mir meinen Traum Realität werden lassen. Bei meiner 3. WM in den USA holte ich mir den Titel, zum insgesamt 6. Mal die W1. Kaum im Ziel war auch Gerhard schon bei mir, all die Strapazen
der vergangenen Tage fielen von mir ab, und so konnte ich mich auch nur noch mühsam aus dem Zielbereich bewegen. Doch da war ja noch die Siegerehrung, also tankte ich mit ner Coke etwas Zucker, und schon reichte die Energie dafür
noch aus. Bis zum Ende mußten wir warten - das Beste zum Schluß Schön war, daß auch Jörn und Familie Mues da waren, um für mich zu jubeln. DANKE euch!  
Den Moment der Siegerehrung genoß ich dann so richtig (auch wenn es für die Challenge-Klassen kein Treppchen für 1-3 gab), es war eine ausgelassene Stimmung.
Anschließend habe ich dann noch ein Nationaltrikot gegen das Australische getauscht, was schon im Training am Sonntag angefragt wurde, Fiona wollte unbedingt tauschen, und nachdem wir schon 2009 in Adelaide miteinander gefahren waren, sagte ich sehr gerne zu.
Insgesamt konnte ich 3x tauschen, zu Australien gesellte sich noch ein Trikot aus den USA und eines aus Kanada. 
Die anschließenden Tage waren etwas ruhiger, wir schauten zu, feuerten die anderen Deutschen an und guckten natürlich auch nochmal bei Ssquared/ Answer vorbei, die uns schon beim ersten Besuch gesagt hatten, daß wir jederzeit willkommen sind und bei ihnen ein zu Hause haben.  Hier wurde dann auch mein neuer
Spitzname geboren, nachdem ich die Frage nach der Anzahl meiner WM-Siege beantworte hatte: Six-times. NICE!
Ein persönliches Highlight war ein kurzer Besuch mit Foto bei Sam Whilloughby, weiter am Samstag Mittag die Live-Sendung Café Willoughby vor Ort. Es gab Informationen jede Menge, interessante Gedanken rund ums BMX, Trash-Talk und jede Menge zu Lachen. Jede Sekunde, die wir dort waren, war es wert!
Und dann war der Hauptevent angesetzt, die Rennen der Junior und Elite-Klassen. Die Deutschen waren trotz guter Leistungen nach den Viertelfinalen ausgeschieden, doch Favoriten gab es immernoch reichlich. In der Elite-Women war es Alise Post, der ich diesen Titel so sehr gewünscht hätte, und sie schaffte es auch wirklich, ihn zu holen. Es gab auch niemanden, der ihn ihr nicht gegönnt hatte, nach allem, was sie schon durchmachen musste. Daß sie anschließend sofort zum Sam auf den kleinen Starthügel gefahren ist, sorgte nicht nur bei mir für Gänsehaut. Corben Sharrah hatte ich bei den Elite-Men ganz oben auf meiner Liste, und mit seinem Sieg blieben die "wichtigsten" Titel in den USA.
Es war ein tolles Event, aus meiner Sicht von vorn bis hinten supergut durchorganisiert, alle der ca. 700 freiwilligen Helfer waren hilfsbereit und freundlich, und das zu jeder Zeit.
Und ich traf so viele nette Menschen, u.a. Spencer von USABMX, der schon bei den Grands so liebenswürdig und zuvorkommend war. Es war einfach unglaublich schön!
Danke auch an Jörn, der mit mir die erste Woche gemeistert hat, rücksichtsvoll und hilfreich war, ohne Dich wäre ich bestimmt durchgedreht!

What a blast!
After 16 years drought it finally came back to the USA: the BMX World Championships were held in the world's nicest sport's homeland. UCI got approx. 3700 registrations - more than ever. Compared to previous organizers the USA were capable to use their whole quota in nearly every class - and they did. I was curious regarding my class, 57 riders in women-cruiser 40+. And even though i've met several girls at last year's Grands, there were still many unknown names on the list. 
I felt well prepared when i left home - for the moment without Gerhard - for the trip towards west, several days for adaption were planned as well - and we used them wise. 
The BMX-session at Charlotte was really funny for Jörn and me and jet-lag didn't even hav
e a chance to show up. 
Of course we had a close look at the venue before the official track view was schedu
led, checked parking possibilities and walk ways. The facility is impressive and huge. All the staff were friendly and almost forced us to view the track right now - they didn't have to tell us twice! Looking from the grandstands it was well groomed and impressive. I soon discovered some tricky and maybe deciding obstacles, this is what i would concentrate on training days to make sure everything fits for me. On site we met Jerry Landrum (BMX Mania) and enjoyed the shadow with a nice casual chat about the worlds and how much he likes it - it was just one of so many awesome encounters at Rock Hill. 
On sunday finally it all began. At 7 in the morning the Germans and the wholte training-group were the first to ride some laps at the world's track. The sun still very low, a tinted goggle and a rather dark track didn't match very well, i immidiately switched googles before my 2nd lap. Everything was much better, and i saw where is was riding. After 2 free laps and 4 with gate i was consistant and partly satisfied, even though i saw potential for fine-tuning. I could hardly wait for monday afternoon.
Since there was a thunderstorm on sunday afternoon and nation's training was cancelled the timing for 2nd day had changed: times were reduced for all groups. When going up to the gate for my 2nd round i've heard them talking about closing the pre-staging for us and knew this would be my last lap that day. At least i could optimize everything what i wanted to. That way my nervosity was joined by a huge portion of anticipation.
And the best: today Gerhard arrived, now everything was perfect!
Once again we had to get up very early - but that tuesday it wasn't a problem. Warm-up was scheduled for 7 a.m. and as expected that meant 1 lap for every of the ca. 1000 cruiser-riders. Racing started at 8 a.m. and for me the long wait began since moto 143 was nearly at the end of the moto's block. Because of the weather and forcast our race-model was reduced to 2 motos only, in hindsight it was good for me because that day was very hot and humid. But we had good conditions in the rider's area: shadow, an ice-filled cooler for everybody, often something to laugh about - and the fan in the corner - the South Carolina's had put them into every tent! For this heat, this was a nice place to hang out during races. Thanks also to the BDR responsibles for their list-service and so on.
I went into my first lap from gate 5, and on the inside another lady was out of the gate fast. But i could gain that pole position before i entered the first turn. I didn't take the 2nd straight very well, and even i took the moto win i wasn't satisfied with my riding. On the other side - my "bad lap" of the days was now behind me. After another hour and a half racing went on for me from lane 1, everything worked better and with another moto win i had qualified for the 1/4 final.
From now on race continued with gate-pick. Since i was on top of the list i had first pick and took lane 1 and this shouldn't change for the rest of the day. Now i was warmed up and in a good mood, concentrated and eventually able to take the win and was now ahead of the last hurdle for making the main: the semi-final. I tried to just continue as i did before, changed nothing in my riding neither in tactic. And with another first place i jumped into the main final - unfortunately none of the countless american girls made it to the main.
Some of the other finalist have already been with me on the gate that day, but some not, and i knew them since the 90's and knew i shouldn't underestimate any of the others. For one last ime i fully concentrated and was looking forward to this final very excited because the atmosphere at this track was undescribable.
Finally it started after the rider's presentation. My gate was nearly perfect, but somewhere on my outside the french Anne was fast out of the gate, too. I really gave it a 100% and with every ridden meter i managed to increase my lead for some centimeters. After the triple going into the first turn i had a bike-length lead and only headed forward. Manualing the jumps on the 2nd straight worked perfect, i used every backside to gain speed and the gap to the next rider became larger. After taking the 3rd straight flawless i accelerated out of the last turn and made sure to get over the step-up save bevor i set my final sprint. Overjoyed i crossed the finishline first, my dream became reality.
At my 3rd worlds in the USA i took the title, my overall 6th W1. Immediately after i reached the finish area Gerhard showed up, all strains from the last days fell off and i was barely able to move myself out of that area. But - there was the prizegiving waiting,
with a Coke i fueled some sugar and immediately had the energy for that nice part of the race.
Our class had to wait til the end - the best for last It was nice to also see Jörn und the Mues family cheering on me. THANK YOU all!  
I enjoyed every moment of the ceremony (even though there was no podium for top 3 of the challenge classes), it was a great and funny mood.
Afterwards i traded my nation's jersey against an australian after Fiona and i had this agreement already on sunday after training. Since we raced with each other already in 2009 in Adelaide, i was happy to accept. Altogether i swopt 3 jersey, AUS was joined by one of the USA and one from Canada.
The following days we calmed down a bit, watched the races, cheered for the other Germans and of course had several looks at the Answer/ Ssquared/ Berm Academy pit. At our first visit Michelle already told us that we are welcome anytime, this is our home whilst our stay. This was the place where my new nickname was created after i answered the question about how many times i've won the worlds: Six-times. NICE!
One personal highlight was a short visit with taking a photo with Sam Willoughby, furtheron on saturday noon watching Café Willoughby live at the venue. We got lots of information, interesting thoughts around BMX, trash-talk and even more laughing. Every second beeing there was absolutely worth it!
Later the main event was scheduled, Junior and Elite races. Despite good performances all Germans were out after the quarters, but there were still lots of favorites. Alise Post for the Elite-Women, i really hoped she would take home the title after all she's already been through. And she made it! No one who didn't grant it to her. I by far wasn't the only one with goose bumps when she rode to the small starting hill to give her Sam a big hug. Corben Sharrah was on top of my list for the Elite-Men and with a win the most important titles stayed in the USA. 
It's been a great event, in my opinion well organised from the beginning to the end. All of the approx. 700 volunteers were friendliy and helpful, always.
And i met so many kind people, amongst others Spencer from USABMX who's been very kind and courteous already at the Grands. It was just incredibly great!

A big thanks to Jörn who mastered the first week with me, considerate and helpful, i might have gone crazy without You.

                    

        Deutsche Meisterschaft Hamburg

03.07.2017

Der nationale Jahreshöhepunkt folgte nur eine Woche später: die deutsche Meisterschaft wurde zum ersten Mal in Hamburg ausgetragen. Die Bahn war schon bekannt, ich freute mich darauf - wenn nur die Wettervorhersage etwas schöner wäre! Der
Freitag wurde wie erwartet sehr nass, so dass das angesetzte Training abgesagt wurde. Dies war vernünftig, da die Bahn ja zu den Rennen noch gebraucht wurde. Am Abend wurde auch schnell ein neuer Zeitplan verbreitet, das gesamte Rennprogramm wurde um einiges nach hinten verschoben, mit Blick auf die Vorhersage, damit die Fahrer/innen gute Bedingungen haben.
Am Samstag Morgen regnete es noch, aber manchmal mit Pausen und nicht mehr ganz so stark, irgendwann nach der Eröffnungsfeier war es dann komplett trocken. Es dauerte noch etwas, bis ich in mein Cruisertraining gehen konnte, doch das Warten hatte sich gelohnt. Die Bahn war griffig, aber top - von Matsch keine Spur! Ich konnte nach wenigen Runden technisch alles umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte, war zuversichtlich für das anstehende Rennen in der weiblichen Cruiserklasse. Es hatten viele gemeldet, auch einige Junge, die zuvor noch nie ein Cruiserrennen gefahren waren - also durfte man gespannt sein, wer aus diesen 2 nahezu vollen Vorlaufgruppen es unter die ersten 8 schaffte.
Abgesehen von der ersten Runde,
in der mir technisch nicht sehr viel gut gelang, lief es gut für mich, die Starts klappten, und so setzte ich mich jeweils ganz leicht bis zum ersten Hindernis ab. Nach den Sprüngen über die beiden Doubles der 2. Geraden hatte ich mir etwas mehr Luft verschafft und konnte so alle 3 Vorläufe gewinnen. Wieder einmal durfte ich als Erste den Startplatz im Finale auswählen, und ich entschied mich für die Innenbahn 1. Ich kam gut weg, etwas weiter außen Chrissy auch, und so gab ich ordentlich Gas, um als Erste in die Kurve fahren zu können. Dies gelang mir, ich sprang wieder und fuhr den Rest der Strecke konzentriert und holte mir am Ende den Sieg und Titel. 
Nach diesem langen Tag verzichtete ich am Abend auf das Training mit dem 20-Zoll Rad, stattdessen nahmen wir noch einen Happen zu uns, bevor das Bett rief.

Der Sonntag blieb leider nicht so trocken, wie ursprünglich vorhergesagt, noch während des Training regnete es, so daß ich frühzeitig aufhörte. Ich hatte mich schon sehr gut auf meinem "kleinen" Rad eingefahren und alle Geraden schnell geübt und fühlte mich bereit für das Rennen in der weiblichen 17+. Auch hier hatte ich sehr gute Starts, konnte in allen Vorläufen an die Spitze des Feldes fahren und mir mit 3 Laufsiegen erneut die erste Startplatzwahl sichern. Wieder ging ich nach innen, um den kürzesten Weg zur ersten Kurve zu haben. Mit dem Glücksgefühl über Ferdi's 3. Platz in der U11 ging ich mit einem sehr guten Start ins Rennen und war wieder vorn.
Alles klappte technisch gut und sauber, das Springen auf der 2. Geraden machte einfach riesigen Spaß, ich erreichte das Ziel als Erste und freute mich riesig über den Titel und das damit verbundene Double. Bei der Siegerehrung gab es ein kleines Déjà-vu, die Top 3 im 20er waren auch schon am Samstag exakt so auf dem Podest. Es war toll, wie viele Leute mir zu meinem guten Fahren gratuliert haben, die Anerkennung tat mega gut!
 
Only one week later the national highlight followed: for the first time the german championship was held at Hamburg. The track was already known, i was looking forward - if only the forecast was a bit better! As expected, friday was very wet, the scheduled training was cancelled. That was reasonable to keep the track in a good shape for the races. In the evening a new schedule was published soon, with an eye on the forecast to guarantee good conditions for the riders, all races were later than originally planned for the next day.
It was still raining on saturday morning, but not as strong as before and with some breaks. Finally after the opening ceremony it stayed dry. It took some more time until my cruisertraining started, but waiting was worth it. The track was firm, but top - and  no signs of mud! After only a few laps i was able to ride the way i wanted, everything worked on the technical side. I was confident for the upcoming race in the female cruiserclass (for all ages). Many were registered, even many young ones who havn't raced on the cruiser ever before - it was exciting to find out who will transfer to top 8 out of these 2 almost full motos.
Beside my first lap where i didn't have a technical clean lap, racing went good for me. My starts were good and that helped me to be in front after the first jump. After jumping the 2 doubles on the 2nd straight the gap became a bit more comfortable and i could win all 3 motos. Once again i had first gate-pick in the main final, and i decided for the inside lane 1. I had the holeshot, and Chrissy on the outside was fast, too. I gave it a 100% to hopefully be first into the first turn. I managed it, jumped again and took the whole track concentrated. In the end i took the win and the title. 
After that long day i renounced practicing on my 20-inch bike in the evening, instead we went for some food before the bed called.
Unfortunately sunday didn't stay as dry as predicted, rain started during wam-up, and i decided to stop a little earlier. I already felt comfortable with my "small" bike, did all straights fast and clean and felt ready to race in the women's 17+. Like the day before i had good gates as well and could manage to be out front and win every of my 3 motos. First gate-pick was mine again in the main, and i did it like the day before and took the inside to make sure having the shortest way till the first turn. With the happiness about Ferdi's 3rd place in the Boys 9/10 i went into my race with a great start. After the first step-up i was in front, i had a clean lap and lots of fun jumping on that 2nd straight. I crossed the finishline first and was really happy about my 2nd win and the associated double. I had a little déjà-vu during the awards ceremony, since the top 3 riders in 20-inch were exactly the same as already on saturday. It was so nice how many people congratulated me for my good riding, such acknowledgment just felt great! 

                                

        Süddeutsche Meisterschaft Ingersheim

29.06.2017

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es auf dem Hometrack weiter, viele Fahrer waren gemeldet, um an der süddeutschen Meisterschaft an den Start zu gehen, so gab es auch bei den weiblichen Cruisern ein volles Gate. Im Training am Freitag schaute ich den Gästen zu und erholte mich noch etwas, denn die Strecke kannte ich ja sehr gut.
Am Samstag war es leider immernoch sehr windig, so konzentrierte ich mich im Training auf meine Starts und ging im Kopf jede Gerade nochmal schnell durch. Im Rennen dann klappte es vom Start weg sehr gut, ich verzichtete aber aber Sprünge, da ich zu diesem Zeitpunkt im Jahr kein unnötiges Risiko eingehen wollte. Mit sauberer Technik konnte ich mich in allen Vorläufen an die Spitze des
Feldes setzen und gewinnen. Im Finale stellte ich mich eher mittig ans Gatter - falls es durch ein Wunder doch windstill sein sollte, um mir alle Möglichkeiten offen zu halten. Aber das war nix, also blieb ich bodenständig und rollte alles mit Druck, um so schnell wie möglich voran zu kommen. Alles klappte sehr gut, und so sicherte ich mir nach einem langen Tag den Sieg.
Am Sonntag ging es etwas früher los, auch an diesem Tag gab es reichlich Training, ich war wieder sehr mit mir zufrieden und freute mich auf die Rennen. Im Prinzip lief alles wie am Vortag ab, und auch diesmal durfte ich den Startplatz zuerst auswählen. Diesmal nahm ich die Innenbahn, und auch von hier gelang mir eine fehlerfreie Fahrt, die mir den zweiten Tagessieg einbrachte und somit auch den Titelgewinn in der Cruiserklasse.


After a short but good break the season continued at my hometrack, there were many riders registered to compete at the southgerman championship. Though the women's cruiser had a full gate. On friday i watched our guests while training and took a bit of a recovery, though i knew the track very well.
On saturday it still was very windy, in practise i concentrated on my gates and went fast through the whole track in my head. In the race it went very well from the very first pedal at the gate, i renounced jumping because i didn't wanna take an unnaccessary risk at this time of the year. With a clean ride i always could establish myself in the front of the field and win my motos. In the main i took a spot in the middle - just for the case that the miracle of no more wind would happen and to keep open all possibilities. But it did't happen, i stayed at the groung and manualed/ rolled everything with maximum pressure to keep and gain speed. everything worked very good, after a long day i took the win.
Race-sunday started way earlier, once again we had lots of warm-up laps to get used to the track. I was very confident and looking forward to the race. In addition it all was very similar to the day before, after 3 moto-wins i once again had first gate-pick. This time i took the inside lane, and also from here i finished a clean lap in first position, the 2nd win and the overall win with the title in my cruiser-class. 


           

        Bundesliga-Weekend Erlangen

12.06.2017

Nach einer relativ langen Rennpause ging es in Runde 3 und 4 der nationalen Serie. Leider ging es nicht wie ursprünglich geplant auf die neue Piste in Bispingen, jedoch war die kürzere Anreise zum Ersatz-Austragungsort Erlangen auch sehr angenehm. Das Team hatte in der kurzen Vorbereitungszeit wieder alles sehr gut vorbereitet.
Am Freitag-Nachmittag durfte man auch die Bahn antesten, ich fand recht schnell zu meiner gewohnten Technik und auch am Gatter fühlte ich mich sehr wohl.

Am Samstag gab es ein ausreichendes Warm-up, bevor die Rennen zu Mittag starteten. Das Team-Outfit war nun komplett. Mit guten Starts konnte ich mich jeweils in Führung setzen und die Vorläufe gewinnen, nur auf der 2. Geraden klappte das eine Wheelen manchmal nicht perfekt, daran wollte ich noch arbeiten, damit es im Finale gut und vor allem schnell gelingt. Ich hatte die erste Startplatzwahl und ging auf Bahn 1 ganz innen, das hatte schon am 1. Mai gut geklappt. Der Start war sehr gut, ich fuhr geradewegs auf die erste Kurve zu und konzentrierte mich auf jedes einzelne Hindernis. Die Fahrt war tadellos, ich freute mich sehr über diesen Tagessieg - die Konkurrenz wird ja immer jünger.
Am Sonntag startete der Rennbetrieb wesentlich früher, bei dem strahlenden Sonnenschein war die Motivation groß und die Laune gut. Für mich gab es keine Neuigkeiten, ich konnte auch an diesem Tag alle Vorläufe für mich entscheiden und sicherte mir somit
fürs Finale wieder die Innenbahn. Irgendwie fühlte ich mich noch einen Hauch schneller als am Vortag, alles klappte sehr gut, der 4. Seriensieg im 4. Rennen war mein und fühlte sich gut an!  

After kind of a long race-break the 3rd and 4th round of the national series were scheduled. Unfortunately we couldn't race at the new track at Bispingen, but a way shorter trip to the substitute Erlangen was very comfortable on the other hand. In this short time of preparation the club's team did everything very well. 
Friday afternoon was reserved for some practise, i found my way through very soon and i felt even better at the gate. 
On saturday morning we had many warm-up laps bevor racing started at noon-time. Team-outfit was complete now. With good gates i could gain the lead in every lap and win the motos, only manualing at the 2nd straight didn't always work as i wanted, that was something i had to work on to make sure it would work well and of course fast in the main final. I had first gate-pick and took lane 1 on the inside, that had worked good on May 1st already. My start was very good, i went straight toward the first turn and concentrated on every single obstacle.
The ride was flawless, i was very happy about the day's win - competition is getting younger and younger. 
On sunday racing started way earlier, with bright sunshine motivation was high and the mood excellent. There was no news that day for me, i could win all my motos and saved me lane 1 for the main. Somehow i felt just a little bit faster than the day before, everything worked really good. The fourth win in the 4th race of the series was mine and felt pretty good!

      

        Baden-Württembergische Meisterschaft Bönnigheim

16.05.2017

 Die erste Meisterschaft der Saison fand gleich um die Ecke von zu Hause in Bönnigheim statt. Die Wettervorhersage war durchwachsen, doch der Tag begann trocken und war sehr oft auch sonnig. Im Training herrschte großer Andrang, doch ich konnte einige Runden drehen und fühlte mich sicher auf dem Bike. Es war schwül, und ein kurzer Regenschauer brachte dann auch etwas Erleichterung. Beim Gattertraining wurde viel fachgesimpelt, wie man am besten losfuhr, denn die Anlage war sehr schnell, es waren kurze Reaktionszeiten gefragt. Bald fand ich meinen Rhythmus, den ich während des Rennens noch verfeinern konnte. 

Wir Cruiser-Mädels mussten/ durften bei den Herren Senior IV mitfahren, und das gab ein volles Feld. Mit dabei war für mich ein "neues Gesicht" insofern, als daß wir zwei noch nie ein Rennen miteinander bestritten hatten. So durfte ich gespannt sein, was mich erwartete. 
Der erste Start gelang super, und war sogleich in front, was mich selbst ein wenig überraschte. Dennoch gab ich natürlich Vollgas in dem Glauben, daß mein Hinterrad belauert wird. Ganz so eng war es nicht, ich freute mich über den ersten Vorlaufsieg. In den weiteren 2 Vorläufen gelang mir technisch auch alles sehr gut, so daß ich mit 3 Laufsiegen in die kurze Pause ging, bevor die finalen Läufen an der Reihe waren. Ich durfte als erste den Startplatz aussuchen und wählte die 1, auch wenn es auf dieser langen Startgeraden fast egal war. Der Wind wehte zu den Finalen sehr heftig, so daß ich mich den Verhältnissen anpasste, um nicht stehenzubleiben bei dem Gegenwind. Es klappte erneut sehr gut, ich gewann auch die 4. Runde und holte mir somit den Tagessieg bei der Landesverbandsmeisterschaft.  

The first championship of the season took place at Bönnigheim, just around the corner from home. The forecast wasn't all good, but the day began dry and was sunny often. Practice was very full, but i was able to do several laps and felt safe on my bike. It was humid, but after a rainshower it felt way better. There was a lot tech-talk how to start during gate-practice since the gate fell so fast. You really needed short reaction-ties. I soon found my rhythm and fine-tuned it during my races.
Female cruisers were put to the men senior IV, and the group was good. For me a kind of new face showed up since we never competed each other before that day. It was a bit exciting to see how thing would go. 
My first start was great, i was immediately out in front surpprising myself the most. I gave it a 100% believing the next rider is very close to my backwheel. It wasn't that close, i was happy about that moto-win. Also in 2nd and 3rd moto i managed two clean laps what made 3 moto-wins mor me before we had a liitle break before the finals started. I was first for gate-pick and decided for lane 1, even though it didn't matter too much with the very long initial straight. Strong winds came up for the final runs, and i adapted as good as possible to still ride forward with the

headwind. Again everything worked very good, i won my 4th lap and took the win in the regional championship.  
 
           




         Bayern-Liga Erlangen

02.05.2017

 

Am Maifeiertag luden die Erlanger tradionell wieder zur Bayern-Liga ein. Der Tag war am Vormittag recht sonnig, das Training machte mir Spaß, zumal ich mich hier nicht fremd fühlte. Ich merkte schnell, daß ich im Laufe der Zeit schon so einige Rennen und somit Runden auf dieser Strecke gefahren bin. Bald klappte alles gut für mich, ich freute mich auf die Rennen in der weiblichen Cruiserklasse, wir brachten sogar 2 Vorlaufgruppen zusammen.
Wie früher schon das eine oder andere Mal brauchte ich etwas Anlauf, um richtig ins Rennen zu kommen, und so machte ich es mir schwerer als nötig. Dennoch konnte ich alle Vorläufe gewinnen und somit im Finale als Erste den Startplatz auswählen. Ich entschied mich für den Startplatz mit dem kürzesten Weg bis zur ersten Kurve, dies war innen die 1. Hochkonzentriert gelang mir der Start sehr gut, nach dem Jump-to-Manual am ersten Triple konnte ich dann auch die Führung übernehmen. Nach einer technisch sauberen Fahrt holte ich mir den Sieg bei windigen Verhältnissen. Aber es blieb bis zum Ende der Siegerehrung trocken, wieder einmal Glück gehabt!


On May 1st-holiday Erlangen invited to their traditional race of the Bavarian League. Morning was sunny, practice was really fun for me, cause i didn't feel strange here. I soon felt that i already had lots of races and rounds on this track during the last years. Soon everything worked good for me, i was looking forward to my cruiser-race, women-cruiser made it to 2 groups. 
Like once in a while before i needed some time to really get into the race, i made it harder for myself than neccessary. Nevertheless i could win all of my motos and was in the main first on the list for gate-pick. I decided for the one with the shortest distance to the first turn, lane 1 on the inside. High-concentrated my snap was very good, and after the Jump-to-Manual over the first triple i could take the lead. After a clean lap i took the win in windy conditions. But - it stayed dry until the end of the awards-ceremony. Once again we've been lucky with the weather!



 

         Bundesliga-Weekend Weiterstadt

24.04.2017

 Die ersten beiden Rennen zur nationalen Serie fanden mit Weiterstadt auf einer meiner Lieblingsbahnen statt. Durch teilweise jahrelange Freundschaft mit einigen Leuten fühlt es sich hier fast wie zu Hause an. Am Freitagnachmittag gab es reichlich Training, so daß ich mich ausgiebig mit der Bahn anfreunden konnte. Am Ende des Tages war ich mit mir zufrieden und freute mich auf die Renntage.

So einige Leute erkannten mich mit neuem Bike und Outfit erst nach einigen genaueren Blicken, doch dann kamen nur positive Reaktionen.
Der Samstag begann recht frisch, und der aufkommende Wind verstärkte dies noch. Doch alles hat auch seine gute Seite: fürs Fahren kam der Wind immerhin aus der richtigen Richtung. Im Warm-Up konnte ich noch den letzten Feinschliff tätigen, bevor zu Mittag die Rennen starteten. In der weiblichen Cruiserklasse war von Beginn an Vollgas gefragt, die Konkurrenz wird immer jünger. Nach technisch einwandfreier Fahrt und Sprüngen auf der 2. Geraden über die Doubles stand ich mit 3 Vorlaufsiegen im Finale und durfte als Erste den Startplatz wählen. Die Innenbahn 1 lachte mich an, von dieser ging ich dann i
ns Rennen. Vom Start weg klappte alles sehr gut, ich konnte mich mit Sprüngen erneut etwas absetzen und sicherte mir den Tagessieg.
Mit Sonnenschein startete der Sonntag, die Laune war noch besser als am Tag zuvor, und so gelangen mir auch in diesem Rennen ziemlich perfekte Vorläufe mit Siegen. Als ich zum Finale aufbrach, fiel mir auf, daß sich mein Rad komisch fährt. Ein Blick und prüfender Daumen bestätigten den Verdacht: ich hatte einen Platten. Natürlich hinten, einfach kann ja jeder. Während Gerhard in Windeseile mein Ersatzlaufrad holte, schraubte ich bereits am Rad, so daß die Aktion mehr Nerven als Zeit kostete. Während mir Jörn und Tobi hilfreich zur Hand gingen, meldete Rainer meinen technischen Defekt im Vorstart. Danke an euch und auch die Mädels, die geduldig auf mich gewartet haben! Letztlich waren wir 2-3 Läufe später am Start, als ursprünglich vorgesehen, und ich entschied mich abermals für Bahn 1. Never change a winning system. Der Start gelang hervorragend, ich fühlte mich wieder sehr gut und sprang auf der 2. Geraden. Während der erste Double sauber gelang, erwischte mich beim 2. mitten in der Luft eine Windböe von der Seite, ich konnte mich gerade noch fangen und auf dem Bike halten. Nun hieß es wieder Schwung aufnehmen, um vorne bleiben zu können. Dies gelang, so daß auch der 2. Sieg der Serie an mich ging. Nach der Schrecksekunde war ich dann erstmal platt - aber glücklich und zufrieden.

The first 2 races of the national series happened at Weiterstadt, one of my favorite tracks. With so many friends here it feels almost like home. On friday afternoon we had practise to adjust to the track. At the end of the day i was satisfied with my riding and looking forward to the race-days.
Several people didn't recognize me since i was wearing a new outfit and riding on a new bike. But then, there were only positive reactions.
Saturday morning was cold and fresh outside, some wind increased that feeling & freezing. But everything has it's good side: for riding the wind came from the right direction. I could do some fine-tuning during warm-up before the races started sometime around late noon. There was nothing but full power in the female cruiserclass, the competition is getting younger and younger. After a technical
clean lap, jumps over the doubles at the second straight and with 3 moto-wins i was in the main final and had first gate-pick. Lane 1 on the inside looked good to me, that's where i started from. From the gate to the finish everything worked good for me, jumping gave me a little gap to the following riders and i took the day's win. 
Sunday started with sunshine, the mood was even better than the day before. so i managed nearly perfect laps with moto-wins. When i started going to staging for the final, my bike felt strange. A view and check with my thumb confirmed my impression: i had a flat tire. In the back, of course. Why should it be simple? While Gerhard organized my spare wheel within lightspeed, i already removed my backwheel to replace it soon. In the end it took us more nerves than time. Jörn and Tobi gave me some helping hands while Rainer went to staging to report my defect. Thank You guys very much and also the girls who've been waiting patiently for me! Eventually we were 2-3 laps later than planned. I decided again for lane 1, never change a winning system. My gate was good, i felt comfortable and good on my bike and jumped again on the 2nd straight. The first double worked perfect, but at the second one side-wind almost took me off the bike, but somehow I managed to stay on it. Now i had to gain some speed again to keep that first position. It worked, and i took home my second win in the series. After that fright i felt done - but happy and satisfied.  
  

         Bayern-Liga Kolbermoor

24.04.2017

Wie immer lockte Kolbermoor zu Ostern mit einem Rennen, und was gibt es Schöneres, als sich an einem Wohlfühlort ins erste Rennen mit nem neuen Bike zu wagen?! Nichts!
Die ersten Runden waren bei großem Andrang im Training noch etwas ungewohnt, aber mit der Zeit klappte alles so, wie ich es gewohnt bin, auch die Starts.
Im Rennen dann allerdings war ich in der ersten Runde wie ausgewechselt, technisch war alles unrund, so daß ich mit diesem Lauf gar nicht zufrieden war. Also konzentrierte ich mich anschließend noch mehr und war schließlich in der Lage, mein Können zu entfalten. Mit 3 gewonnenen Vorläufen durfte ich mir als erste den Startplatz aussuchen und stellte mich nach innen auf die 1. Diesmal lief alles so, wie ich es von mir erwarte, ich konnte auch auf dem neuen Bike gewinnen.


As always Kolbermoor attracted with the easter race, what's nicer than having the first race with a new bike at a feel-good venue?! Nothing!
The first training-laps at the full track still felt a bit unused, but after a while everything worked as i am used to, even the gates.
In the race indeed i was like changed, technical stuff didn't work well, i was far away from satisfied with my first  moto. In the following laps i concentrated even more and eventually i was able to show all my abilities. With 3 moto-wins i had first gate-pick for the main. I took the inside lane 1. This time everything worked as i expect from myself, i could win with the new bike, too.  

 

         SSquared Bike & Answer Parts

24.04.2017

Nach 4 Jahren auf Supercross war es Zeit für einen neuen Cruiser, und hier konnten wir neues Material ergattern.
Mit den Firmen
SSquared und Answer BMX haben wir riesiges Glück und tolles Material obendrein.
So konnte ich bald meinen neuen Cuiser zusammenbauen und testfahren. Gut fährt er sich, das kann ich sagen! Ich bin sehr begeistert und freue mich auf die anstehenden Rennen damit! 

After 4 years on Supercross it was time for a new Cruiser, and we were able to pick-up some new material.
With the brands
SSquared and Answer BMX we are verly lucky and have great material on top. 
Soon i could build my new bike and make my test-ride. Riding is very good, that's what i can tell! I am very happy and looking forward to the upcoming races with it!

    

         Baden-Württemberg-Cup Lauf 1, Nussdorf

27.03.2017

Endlich wird es wieder frühlingshafter, und so wärmte an einem frühen Sonntagmorgen, an dem die Uhren um eine Stunde vorgestellt wurden, die Sonne auf herrliche Weise. Der Saisonauftakt fand in Strudelbachtal statt, und die Bahn sah bestens präpariert aus. Ich freute mich auf meine ersten Runden, zumal an diesem Tage zunächst auch nur ein mäßiger Wind wehte.
Die Bahn war anspruchsvoll und lang, doch nach ein paar Runden war ich zufrieden mit mir und freute mich aufs Gattertraining. Das Gate war auf "schnell" eingestellt, und so war "bei rot" losfahren angesagt, wenn man zügig ins Rennen starten wollte.
Nach einer Pause ging es dann endlich mit den Vorläufen los. Wir Mädels waren ausreichend am Start, um unter uns fahren zu können. Es war sogar mal wieder ein neues Gesicht mit am Gate. Meine Starts klappten gut, ich fühlte mich sicher und gut auf meinem Cruiser und wheelte so viel wie möglich. Mit viel Spaß absolvierte ich meine Runden, die ich gewinnen konnte. Auch den finalen Lauf konnte ich für mich entscheiden, so daß ich bei der Siegerehrung ganz oben stehen durfte. Es war ein gelungener Auftakt, da freut mach sich direkt auf die nächsten Rennen!

Finally spring-feeling is coming back, and on a sunday-morning, after turning the watch one hour ahead, the sun warmed wonderfully. The season-starter happened at Strudelbachtal, the track looked well-prepared. I looked forward to my first laps, especially because there was almost no wind in the morning. 
The track was technical and long, but after a few laps i got adjusted to it and was satisfied with myself and looking forward to gate-practise. The set-up was "fast" what made me go at "red" to get quick into the race.
After a break finally the motos started. We were enogh girls to build our own cruiser-class, and there was even a new face on the gate. My gates worked well, i felt good and safe on my cruiser and manualed as much as possible. I did my motos with lots of fun and won all 3 of them. I managed to win the final round as well, that made me go on top of the podium later that day. It's been a successful starts into the season, already looking forward to the next races!


         Grand Nationals/ Tulsa - USA

29.12.2016

Nach dem Saisonfinale ging es diesmal noch weiter mit dem Training, keine Pause, denn die Pläne verdichteten sich, daß ich in diesem Jahr an den Grand Nationals in den USA teilnehmen würde. Nach diversen Anreisestunden waren wir endlich in Tulsa/ OK und konnten die Bahn bestaunen. Sie stand in einer 400m langen freien Halle, der größten der USA. Alles sah recht rund aus, das bestätigte sich auch im Training am Donnerstag. Der Starthügel hätte von mir aus aber höher sein können. Von 7 Uhr in der Frühe bis abends um 10 Uhr fand stetig Training statt, bis schließlich alle Alters- und Radklassen eine Session hatten. Meine Zeiten waren sehr human, so konnten wir recht zeitig wieder abdüsen und am Thanksgiving-Abend ausspannen.
Am Freitag Morgen dann ging es früh los mit dem Race of Champions. Hier fuhr ich nur mit dem Cruiser, einfach um ein paar Extra-Runden zu haben. Meinen 1. Vorlauf konnte ich mit einem Start-Ziel Sieg für mich entscheiden und stand somit direkt in der nächsten Runde, dem Finale. Es verstrichen
der 2. Vorlauf, die 1/8-Finale etc., bis ich 10+ Stunden nach meinem Moto erneut ans Gatter kam. Ich nutzte die Zwischenzeit zum Ausruhen, bissle gucken (da gab es wirklich genug!), shoppen, Essen, Bild mit Alise Post machen und kurz quatschen und ihr natürlich alles Gute u.a. fürs WE zu wünschen. Weiter bei Tyler Brown reingeschaut und für #strengstfor91 unseren Beitrag geleistet.
Im Finale klappte der Start sehr gut, wie auch der Rest der Runde. Ich holte mir den Sieg und erhielt direkt im Ziel ein "Number 1" Plate, so wie alle Sieger ihrer jeweiligen Klassen. Die eigentliche Trophy durfte ich mir am USABMX Stand holen: eine große Holzplatte - über den Transport dachten wir ab jetzt ständig nach. DAS erwies sich als unproblematisch.
Am Samstag war es dann soweit, das "Greatest Race on Earth" startete mit ausschließlich dem 1. Vorlauf für alle Klassen und dem Race der Pros - und es wurde seinem Namen absolut gerecht. Mehr als 3000 Teilnehmer/innen wurden in 765 Vorläufe eingeteilt - so viele wie noch nie. Mit
#223 im Cruiser und #571 auf dem 20er hatte ich ausreichend Regenerationszeit. Mit guten Starts konnte ich mich in beiden Klassen an die Spitze des Feldes setzen und jeweils den Vorlauf gewinnen, was wiederum bedeutete, daß ich mich direkt für die nächste Runde qualifiziert hatte und den 2. Vorlauf nicht fahren musste. Ich konnte in Ruhe die Rennen der Pros sehen und auch die abendliche Show, die um die Halbfinale und Main events der Pros stattfand.
Am Sonntag dann konnten wir ausschlafen, denn die Halbfinale waren nicht vor 12:30 angesetzt. Es sollten nochmals 4 oder 5 Stunden vergehen.... Hier lernte man wirklich, wie lang ein Tag sein kann! Aber irgendwie holte ich mir zum richtigen Zeitpunkt die Motivation und Konzentration. Am Start reagierte ich sehr zeitig, berührte sogar leicht das Gatter und war somit am schnellsten weggekommen. Mit dem Halbfinal-Sieg stand ich auch in dem Finale der Women 41+. Vor den Finalen gab es dann auch die erste Pause im Renngeschehen. Irgendwann nach 9 oder 10 p.m. stand ich mit dem Cruiser am Gate. Ich schaltete wieder auf Race-Modus und konnte abermals einen guten Start fabrizieren. Nach dem ersten Hindernis reichte der Vorsprung, um meine Linie wählen zu können, und so fuhr ich vorneweg bis zum Ziel und holte mir den Sieg der Women-Cruiser 46-50. Hier wartete dann Gork mit dem Foto schon auf die jeweiligen Sieger, um mit der riesigen Trophy Bilder zu machen. Dafür war reichlich Zeit bis zu meinem 2. Finale. Ich konnte mich wieder an das kleine Rad gewöhnen, bis ich erneut an der Reihe war. Ich sammelte mich ein letztes Mal, und alles klappte erneut sehr gut. Nach einem sehr guten Start hatte ich wieder den Hole-Shot und ging in Führung, die ich bis zum Ziel halten konnte - so holte ich mir den Doppelsieg bei den Grands und damit verbunden das Triple. Die Prozedur im Ziel kannte ich schon, es war trotzdem mindestens wieder genauso schön!

Und nun war klar: wir haben ein Problem (welches ich auf der einen Seite ja auch haben wollte...) mit den riesigen Trophies. Doch ein genialer Einfall von Gerhard brachte uns mehr Zeit, um eine Lösung zu finden: wir fanden mit John Sawyer einen netten Menschen, der die Dinger im Anhänger mitnahm, so dass wir sie später auf unserem Weg abholen konnten. Obwohl wir erst gegen Mitternacht im Hotel waren, es war alles ziemlich perfekt.
Ich traf viele nette Menschen, bekam sogar eine Umarmung und ein Bussi von einem Kleinen, mit dessen Mama (ursprünglich aus Deutschland) ich viel quatschte, lernte endlich Herrn Supercross persönlich kennen, durfte mich auch beim Team niederlassen (thanks to Bill and Kim), irgendwie waren alle total entspannt und aufgeschlossen. Es war ein phantastisches Erlebnis, und gOrk hatte absolut Recht mit seiner Aussage "You guys are going to be blown away by this race!"
Anschließend legte ich dann meine Erholungspause ein.

After the season's finale i didn't take a break, continued with training instead, becasue plans became real. Plans to take part at this year's national grands in the USA. After several hours of travel we finally arrived at Tulsa/ OK and had the chance to have a look at the track. The venue was a 1/4 mile long free standing indoor, the biggest in the USA. Everything looked round, this was confirmed during thurday's practise. Only the starting hill could have been higher in my opinion. Training went on from 7 in the morning til 10 p.m. - non-stop until all ages and bike-sizes had one session. My times were kind of human, and we could leave early and relax at thanksgiving eve.
On friday morning the Race of Champions started early. I competed in cruiser only, just to have some more laps at the track.  With a start-to-finish win i could decide the first moto for me and transferred directly to the next round - the main final. Meanwhile the 2nd moto passed, then 1/8th and so on, until i went to the gate again, about 10+ hours after the moto. I used the meanwhile zu relax, look around (there was enough!), shopping, take some food, take a picture with Alise Post, a short talk with her and of course to wish her all the best, not only for the weekend. Further had a stop a Tyler Brown and did our part for #strengstfor91. 

In the main my start worked good, like the whole lap. I took the win and right after the finish got a "Numer 1" plate, like all classes' winners. The actual trophies were to pick up at the USABMX booth: a large wooden plate - from that moment we thought about it's transport all the time. Ultimately, THIS wasn't a problem.
Saturday was the time, the "Greatest Race on Earth" started with just one moto for all ages/ classes und the complete Pro race - and it justified it's name. More than 3000 registrations were put into 765 motos - more than ever before. With #223 in Cruiser and #571 with the 20-inch bike i had enough time for recovery. With good gates in both classes i handled to get the holeshot and win each of my motos. That meant i was directly qualified for the next rounds and didn't have to race the 2nd moto. Relaxed i could watch the Pro races as well as the big show in the evening that was made around the semis and the main events for the Pro classes.
On sunday we could sleep long, since the semis were scheduled "not before 12.30". but, another 4 or 5 hours passed... Here i learned, how long a day really can be! But - somehow - my motivation came back at the right time, as well as concentration.
On the gate i was early, i touched the gate lightly and was the fastest from the gate. With a win in my semi i was part of the main of women 41+ as well. The first break during the races was before the main events started. At some time (after 9 or 10 p.m.) in the evening i was at the gate with my cruiser. I switched to race-mode and was able to have another good start. After the first jump the lead was enough to choose my line, and so i was in front till the finishline and took the win in 46-50 women's cruiser. Here, Gork
was waiting with his photo for all the winners to take a photo with this huge trophy. I had plenty of time for that until my 2nd main was about to happen. I got used to the small bike again until it was my turn again. I concentrated for a last time, and everything worked well again. After a good gate i once again had the holeshot and took the lead, again til the finish. With this win i took a double-win at the Grands and together with the R.O.C. a triple. The procedure right after the finishline wasn't all new to me, but i enjoyed it at least as much as the first time! 
And now it was clear: we had a big problem (which on one side i wanted to have...) with the huge trophies. But a brilliant idea of Gerhard brought us more time to find a solution: with John Sawyer we found a kind person who took them with him in his trailer, so we could pick them up later on our way. Although it was already midnight when we reached the hotel, everything went really perfect. 
I met a lot of friendly and kind people and friends, even got a hug and a kiss from a little boy, with whom's Mom i talked a lot (she's original from Germany), finally met Mr. Supercross in person, had the chance to leave my bikes and stuff with the Supercross team (thanks to Bill and Kim), somehow everybody seemed totally relaxed and
open-minded. It was a fantastic experience, and gOrk was absolutely right with his statement "You guys are going to be blown away by this race!"
Following i took my recovery break.  

 


         Bundesliga-Weekend Ingersheim       

28.10.2016

Die letzten beiden Rennen zur nationalen Rennserie standen in Ingersheim, meiner Heimstrecke, auf dem Programm. Am Freitag, unserem 6. Hochzeitstag, gab es noch eine kurze Trainingseinheit, bis es dunkel wurde. Und die Bahn war super präpariert, so schnell wie lange nicht, alle hatten Spaß.
Das Training am Samstag Vormittag lief gut für mich, so freute ich mich einmal mehr auf die Rennen. Leider mußten wir ca. 2
Stunden mehr warten, bis es losgehen konnte, da ein Stromausfall die Elektronik der neuen Startanlage durcheinander gebracht hatte.
Bei Sonnenschein konnte ich alle meine Vorläufe gewinnen und zog somit als Erste ins Finale ein, so daß ich als erste den Startplatz aussuchen durfte. Nach einem Blick auf die Fahnen nahm ich Bahn 5, hier würde ich ordentlich Platz haben. Der Start war gewohnt gut, und ich nahm bereits mit Sprung über den 1. Double Schwung auf, gab nochmal richtig Gas
und wagte den Sprung über den großen Double. Es ist immer wieder schön, im Rennen gut rüber zu kommen. Mit etwas Vorsprung raste ich über den Rest der Strecke und holte mir den Tagessieg. Zur Siegerehrung war es schon dunkel, am Samstag kann man sich das ja zum Glück leisten.
Der Sonntag begann wieder sehr früh mit dem Warm-Up. Zusätzlich war es auch
noch sehr frisch und neblig, so daß wir kaum Verständnis dafür aufbringen konnten, warum wir vor dem Start unseres ersten Vorlaufes schon wieder an die 10 Minuten am Gatter warten mussten. Irgendwann ging es dann aber doch noch weiter. Nach Kaltstart konnte ich eine kleine Führung erlangen, die ich auch bis ins Ziel retten konnte. So war es auch im zweiten Vorlauf. Zur 3. Runde war ich dann langsam wach und warm geworden, so daß ich etwas klarer vorne war. 
Es war zwischenzeitlich schön warm und fast sommerlich geworden, so fühlte ich mich zum Finale dann auch um einiges besser. Es lief recht ähnlich dem Vortag ab, ich ging abermals auf Bahn 5. "Never change a winning Team!" Der Start war ok, ich beschleunigte so schnell ich konnte und sprang abermals beide Doubles der Startgeraden, diesmal nicht ganz so sauber, aber es war immernoch schneller, als durchzurollen. Da war ich schon zufrieden mit mir, gab aber dennoch Vollgas, denn die jungen Mädchen (die Jüngste war erst 14) wollten ja auch vorne sein. Ich konnte einen eindeutigen Sieg für mich verbuchen und schloß die Rennserie erneut mit maximaler Punktzahl als Siegerin ab. Hierfür gab es dann am Ende auch einen schönen Pokal.

The last two rounds of the national series were scheduled at Ingerheim, my hometrack. On friday, our 6th wedding- anniversary, there was a short trainingsession until it got dark. The track was prepared superb, faster than ever, and everybody had lots of fun. 
Training on saturday morning went well for me, once more i was looking forward to the races. Unfortunately we had to wait 2 more hours before the races started, because an unexpected blackout has disrupted the electronics of the new starting-system.
I could win all my motos in bright sunshine and qualified as first for the main final. Following i had first gate-pick, and after a look at the flags i took lane 5, this should give me enough space. The snap was good as all day long, i took the first double with a jump to get maximum backside, pedaled hard and jumped that 2nd double as well. It's been great again to clear it during a race. With a lead i took the rest of the track as fast as possible and took the day's win. It was dark already when the awards ceremony started, luckily no problem on saturday. 
Sunday began again very early with warm-up. Additonal it was cold and foggy. My understanding for an approximately 10min. pause while on the gate for my first moto was very small! Some time it finally went on. After kind of a cold start i could take a small lead which i could save til the finishline. Same in moto 2. For the 3rd lap i felt more awakened and warmed-up, the lead was a clear matter.  
Meanwhile it has become warm and almost summer-like, i felt way better when the main finals were on the go. All went similar to the day before, i once again chose lane 5. "Never change a winning team!" My gate was ok, i accelerated as good as possible, jumped again both doubles in the initial straight, not as perfect as the day before, but still faster than rolling through. I was already happy with myself, but still kept going fast, because the young girls (the youngest was just 14) wanna be in front, too. I took a clear win and could once again finish the series with maximum points. At the end i received a nice trophy for the overall standing.  

 
 

 

         BW-Cup Kornwestheim       

11.10.2016

Die Wettervorhersage schien recht ok, also ging es am ersten Oktober-Sonntag nach Kornwestheim. Leider stimmte der Wetterbericht diesmal gar nicht, so gab es am Morgen doch wieder Regen. Diesem wollte ich eigentlich hier nie wieder begegenen. Vor Ort sah man es am Umfeld wieder recht deutlich, die Bahn jedoch war ok. Bis zum Schauer während des Trainings, da wurden alle nass. Zum Glück wurde es dann bald trocken. 
Diesmal durfte ich wieder einmal gegen die Herren antreten, auf dieser kraftlastigen Bahn sicher fordernd. Mit guten Starts und Technik übers erste Hindernisse, die von außen anerkannt und gelobt wurde, konnte ich mit in den Vorläufen jeweils an die Spitze des Feldes setzten und Siege einfahren. Die Bahn war superfest, rollte sehr gut.
Zwischendurch kam auch die Sonne zum Vorschein, so machte es gleicht noch mehr Spaß. Für den finalen Lauf hatte ich wieder als Erste die Startplatzwahl und ging auf Bahn 3. Der Start war nicht ganz perfekt, langte jedoch, um mich auch hier wieder in Führung setzen zu können, die ich bis ins Ziel halten konnte, der Tagessieg war mein.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden einige von uns dann gefragt, wie lange sie schon BMX fahren würden... Gemeinsam kamen Klaus und ich auf 52 Jahre, das klingt wirklich alt...

Since the forecast seemed to be ok our way led us to Kornwestheim on the first october-sunday. Too bad the forecast was kind of wrong, we had some rain in the morning. And i didn't wanna have that here never again. On the venue the surrounding was drawn by the rain, the track itself was good. Until the shower during practise - everyone got wet. Luckily it was dry very soon.  
This time i once again had to ride with the men, a challenging task at the forceful track. With good gates i was able to take the lead in every lap as well as moto wins. A good technique, that was recognized and praised form the outside, helped me, too. he track-surface was hard and rolled good.
Meanwhile the sun came out, it all was even more fun under these circumstances. For the final run i had first gate pick and took lane 3. The snap was not perfect, but still enough to take the lead once again. I kept it til the finish line, the day's win was mine. 
During the following awards ceremony some of us were asked, how long we are riding BMX already. Klaus and i had 52 years together, that sounds really old....

 

 

         Bundesliga-Weekend Erlangen       

27.09.2016

Die nationale Serie ging in ihre 2. Hälfte, wie so oft mit den Races in Erlangen. Bei Sonnenschein angereist konnte am Nachmittag die anspruchsvolle Strecke angetestet werden. Alles klappte wie bereits im Frühjahr sehr gut bei mir. Auch am schnellen Gatter kam ich später sehr gut zurecht.
Der Samstag begann sonnig und warm, das Fahren machte dadurch noch mehr Spaß, ich freute mich auf das Rennen in der weiblichen Cruiserklasse. Mit meist sehr guten Starts konnte ich mich in den Vorläufen bald an die Spitze des Feldes setzen, so daß ich im Finale als erste den Startplatz aussuchen durfte. Bahn 3 lachte mich am meisten an, hier konnte ich gerade durchstarten und die erste Kurve optimal anfahren, ohne auf irgendeine andere Bahn rüberfahren zu müssen. Auch hier war der Start gut, nach dem Jump-to-manual am ersten Hindernis war ich vorn und konnte nach technisch sauberer Fahrt den Tagessieg sichern.

Am frühen Sonntagmorgen ging es sonnig, aber noch kühl weiter, nach einem kurzen Warm-up ging es bald ins Rennen, und nach der ersten Runde spürte ich, daß die Pause zwischen Frühstück und Rennen viel zu kurz war. Ab der 2. Runde lief es etwas besser für mich, ich fühlte mich besser auf dem Bike, fuhr auch entsprechend und holte mir auch an diesem Tag 3 Vorlaufsiege. Da am Vortag alles gut geklappt hatte, änderte ich meine Strategie für das Finale nicht. Von Bahn 3 ging ich ins Rennen, und nach gutem Start und technisch sicherer Fahrt holte ich mir erneut den Finalsieg und gehe mit maximaler Punktzahl in die letzten beiden Runden auf meiner Heimstrecke in Ingersheim.

The national series went into it's second half, like many times before with the races at Erlangen. We arrived with sun in the luggage, in the afternoon everybody had the chance to ride the challenging track. Like back in spring time it went well for me, even at the fast gate i found my rhythm after a while. 
Saturday began sunny and warm, that made riding even more fun, i was looking forward to racing in the female cruiserclass. With mostly good gates i was able to take a soon lead in my motos, followed by beeing the first for the gate-pick. Lane 3 looked
best to me, from there i could start through straight towards the first turn without changing lines. My start was good, too and after a jump-to-manual at the first obstacle i was out front. After a clean lap i saved the day's win for me.
On early sunday-morning it continued sunny, but cool. After a short warm-up the races started, and after my first lap i felt that the pause between breakfast and race was way too sh
ort. From the 2nd lap on it went better for me, i felt better on my bike and following on the track, riding went better, i was able to win all 3 motos on that day, too. Since it worked well the day before i didn't change a thing for the main final. Going into the race from lane 3 i could do a technically good lap after a good start. I took again the day's win and am going into the final 2 races on my hometrack Ingersheim with maximum points. 

 
 
         Night-Race Weiterstadt       

26.09.2016

Traditionell lud Weiterstadt zu Beginn der Herbstzeit sowohl alle Oldies - die deutschen BMX-Pioniere - als auch die aktuellen Racer ein, um einen schönen, entspannten Renntag/ -abend zu genießen. Das Treffen mit altbekannten Gesichtern war wieder eine Freude, und genauso lief auch mein Training am Nachmittag. Ich fühlte mich sehr wohl auf der Strecke, fast heimisch, und so sprang ich auch recht bald die Doubles auf der 2. Geraden. Im anschließenden Gate-Training kam ich sehr gut zurecht und hatte dann richtig Lust aufs Racen. Leider hatten sich nicht sehr viele Fahrer/innen eingeschrieben, so daß es eine gemischte Cruiserklasse für alle Jahrgänge gab - wir waren ein echt bunter Haufen.
Das abendliche Warm-Up Training benötigte dann auch schon das Flutlicht. Der einsetzende Regen erschwerte die Sicht, da sich irgendwann das Licht auf der nassen Fahrbahn spiegelte. Die eigentliche Herausforderung war nicht mehr nur das Rennen, sondern ob man die Hindernisse richtig erkennt. Dies gelang mir nicht immer und überall, doch irgendwie war ich schnell genug unterwegs, um mich an den Vordermann zu hängen und 2. Plätze einzufahren. Das war auch mein Endergenis nach 4 tollen Runden. Es fühlte sich an diesem Tag mal wieder nach der großen BMX-Familie an, alle waren entspannt, keiner brauchte Serienpunkte zählen - es ging einzig und allein um den Spaß an der Sache. Nur schade, daß so wenige erschienen sind, wo es doch hier einer der allerbesten Strecken Deutschlands ist - man sollte meinen, jeder würde sich die Finger danach schlecken, hier ein Rennen fahren zu dürfen.

Beginning of fall time Weiterstadt invited for it's traditional Veteran's race (for the german BMX-pioneers) as well as the actual licenced racer to enjoy a nice, relaxed race-day. Meeting the well-known faces was again a great pleasure, and that's exactly how my training went in the afternoon, too. I felt very comfortable on the track, almost like home, and it didn't take me long to jump the doubles on the 2nd straight. The following gate-training went really well for me, and then i was really looking forward for racing. Too bad there were not so many riders signed-in, following there was one crusierclass for all ages - we've been a really mixed bunch.
Warm-up in the evening happened with well-needed flood-light. The onset of rain made it difficult to view, since later that evening the light started reflecting on the wet track. The real challenge wasn't the race only, but viewing and hitting the jumps right. I didn't manage that always very good, but somehow i was still fast enough to stay close to the one in front of me and take 2nd places. That was my final result after 4 great laps. That day it finally felt like the big BMX-family, eveyone was relaxed, no one counting series-points - it was just for the fun of it. Too bad that so few riders showed up, here at one of germany's very best tracks - You should think everybody would be finger-licking to have the chance of doing a race here. 

 

 
         BW-Cup Welzheim       

16.09.2016

Die Freigabe des Orthopäden kam gerade noch rechtzeitig, denn nach der Sommerpause geht es ja auch wieder mit den Rennen los. Was gibt es besseres, als einen BW-Cup, um wieder reinzukommen?! Bei strahlendem Sonnenschein ging es nach Welzheim auf die umgebaute Bahn. Es sah gut aus, besonders die 2. und 3. Gerade hatten nun auch sichtbare Hindernisse. Das erste Training machte schon Spaß, nur schien der Double nach der ersten Kurve etwas Überwindung zu verlangen. Mit ein paar rationalen Gedanken fand ich dann die Motivation und zog ab, und schaffte es sogar drüber. Nachdem in der 2. Trainingssession dann auch die Gates klappten, freute ich mich einmal mehr auf mein Rennen. 
Wir Mädels durften mit unseren Cruisern unter uns fahren. 1-2x rutschte ich am Start leicht mit dem Hinterrad durch, doch ich holte mir in allen 4 Läufen die Führung. Nach technisch sicheren Fahrten gewann ich alle Runden, und so ging auch den Tagessieg an mich. Ich freute mich, daß ich diese Pause ohne Verluste an Technik hinter mich gebracht hatte.

The release via my orthopaedist came right in time, because after the summer break the season continues with races. What's better than a regional race to get into it again?! With bright sunshine we went to Welzheim to the rebuilt track. It looked nice, especially the 2nd and 3rd straight now had some visible jumps. The first training was fun, even though that double after the frist turn needed some willpower. With the help of some rational thoughts i found enough motivation to just let it go, and i cleared it. Since my gated worked well, too in the 2nd session, i was looking forward to the race once more. 
Women cruiser were on the gate separately. For 1-2 times my backwheel slipped a bit on the gat
e, but i managed to take the lead in all 4 laps. After safe rounds i won all my laps and took home the day's win. I was happy that i managed this break without loosing my technique.
 

 

         Ich darf wieder Vollgas geben - Back to Business       

16.09.2016

Nachdem ich nun 4 Wochen nach meinem Sturz im Juni in Weiterstadt irgendwie einfach weitergemacht habe, war es nach der erfolgreichen DM und EM dann Zeit für einen Arztbesuch. Nach dem MRT stand fest, das Innenband meines Knies war angerissen und eine Ruhigstellung unumgänglich. Ganze 7 Wochen war mein Bein mittels Orthese in der Bewegung eingeschränkt, so daß ich einige Dinge, wie z.B. BMX fahren, nicht machen konnte. Doch diese Zeit ist nun endlich vorbei, ich darf wieder alles machen - und das braucht mir keiner zweimal sagen! 

Die ersten BMX Einheiten liefen auch viel besser als erwartet, das macht dann richtig Spaß!
Es scheint, mein Körper hat eine Pause fast benötigt, um wieder neue Motivation tanken zu können.

After just "going on" somehow for 4 weeks after my crash at Weiterstadt in June, it was time to visit a doctor after that successful German and European Championship. The MRI confirmed, the MCL in my left knee was partly ruptured and an immobilization inevitable. For 7 whole weeks my leg was restricted in movement via an orthosis, and some things, like riding BMX for example, were not possible. But finally that time is over now, and i am allowed to do everything again - no one needed to tell this to me twice!
The first BMX session went way better than expected, it's just lots of fun.
It seems my body almost needed a break to get new motivation. 

 

 
         Euro - Verona/ Italy       

13.07.2016

Glücklicherweise lag zu Hause sowieso fast auf dem Weg von Berlin nach Verona, so konnten wir noch 2 Tage ausruhen und die Wäschevorräte auf Vordermann bringen, bevor es zu meinem Jahres-Highlight  nach Bella Italia ging.
Warm war es, und den Anreisetag nutzen wir zum Akklimatisieren.
Im ersten Training am Donnerstag in der MIttagshitze war ich anfangs nicht begeistert von den teils spitzen und tiefen Hindernissen, besonders da einige Leute im Vorfeld sagten, die Bahn sei schön zu fahren. Doch die Auflage der UEC, noch etwas Belag aufzutragen, wurde weit ausgelegt. Knackpunkt waren die erste und 3. Gerade, und nach der ersten Session hatte ich das meiste erledigt. Am Freitag vormittag dann feilte ich nochmals an allem, sprang dann auch endlich das erste Hindernis nur um festzustellen, daß es schwieriger aussah, als es war, ich kam gut rüber. Mit guten Starts und "alles gemacht" freute ich mich dann auf die Rennen.
Am Samstag ging es dann früh mit dem Warm-up los, auch diese eine Runde motivierte mich für den Wettkampf - wenn nicht immer diese erste Rennrunde wäre, vor der man ungewiß ist, wie die Konkurrenz so drauf ist...
Ich konzentrierte mich, machte alles wie geübt und konnte den ersten Vorlauf deutlich für mich entscheiden, das war natürlich beruhigend. Auch in Lauf 2 und 3 lief alles gut mit 2 weiteren Laufsiegen, ich fühlte mich gut auf der Strecke.
Danach hieß es warten, denn es kamen noch die Vorläufe des 2. Challengeblocks, bevor es mit den Zwischenfinals weiterging. Die meiste Zeit verbrachte ich im Schatten des Pavillons mit viel Wasser sowohl zum Trinken als auch Abkühlen des Körpers. Hier hatte der Ausrichter ganze Arbeit geleistet: überall gab es Wasseranschlüsse, so daß niemand wehrlos der Hitze ausgesetzt war.
Am Nachmittag ging es dann endlich mit dem Halbfinale weiter, ich durfte als erste den Startplatz auswählen und stellte mich nach innen auf die 1. Mit gutem Start setzte ich mich bald an die Spitze des Feldes und gewann diese wichtige Runde, denn so hatte ich auch im Finale die erste Startplatzwahl, was ja manchmal entscheidend sein kann. Wieder stellte ich mich auf 1, und wie erwartet stand direkt neben mir keine der anderen Vorlaufsiegerinnen. Nach der Fahrervorstellung ging es los, ich war maximal konzentriert und wollte nur fahren und Spaß haben. Nach einem wieder sehr guten Start fuhr ich gleich etwas nach rechts, um genug Platz zum Springen zu haben, blieb aber etwas mit dem Hinterrad hängen, dadurch war die Russin leicht vorn. Am nächsten Double dann wheelte ich schnell durch und war tatsächlich vorn, fuhr noch weiter auf der Kampflinie, bevor ich in die erste Kurve einbog. Von da an gab es nur noch Vollgas, und in der letzten Kurve sah ich, daß es wirklich klappen konnte und trat nochmals in die Pedale, so fest es ging. Es reichte, ich holte mir den 3. Cruisertitel an der EM, und den 6. insgesamt. Fast auf den Tag genau 20 Jahre nach dem ersten Sieg.

Luckily home was almost on the way from Berlin to Verona, that gave us two days to rest and fill up laundry stock, before we went to my years' hightlight to bella Italia. 
It was very warm, the first/ arrival day was to acclimate.
During the first training on thurday noon (even hotter) i didn't really like the track with it's partly steep and deep jumps, especially after several people had said how nice and smooth the track was. But the condition, made by the UEC, to put on some top layer here and there, was widely interpreted. Sticking point were the initial and third straight, and after the first session most of it was done. On friday morning i did some more fine tuning on all straights, finally jumped the first step-up only to learn that it looked more different than it actually was - i cleared it perfect. With good gates and everything done i was looking forward to the races.  
Warm-up started early on saturday morning, that lap motivated me for my competition, too. If only there was not that first Moto, where You don't know in what condition/ form the competition is... 
I concentrated, did everything as practised and took a clear first moto win, what calmed me down a bit.
Also in moto 2 and 3 it all went good for me with 2 more wins, i felt good on the track.  
 Then waiting was scheduled, since there were the motos for the 2nd challenge-bloc, before all finals started. I spent most of the time in the shadow of my tent in company with lots of water - drinking as well as cooling down my body. The organizer did a great job: water spots everywhere, no one was exposed to the heat defenseless. 
 In the afternoon finally the semis started, i was the first for gate-pick and took lane 1 on the inside. With a good start i was able to take the lead soon and won that important lap, because now i had again the first gate-pick for the main final - and this can make the decision. Again i took lane 1 and as expected none of the other moto winners was right beside me. After the riders' presentations it finally started, i concentrated as much as possible, willing to ride and have some fun. After another very good start i went a bit to the right making sure having enough space for the jump. I hit the jump with my back-wheel and the Russian was a bit in front of me. After manualing the next double really fast i found myself in front, taking the battle line riding towards the first turn. From there on the only thing was full power, and in the last turn i saw that it could really work out well. I pedalled again as fast and much as i could. It was enough, i took the win, the 3rd European Cruiser-Title and my 6th title alltogether. Almost exactly 20 years after my first win. 
 

 

         Deutsche Meisterschaft - Berlin      

05.07.2016

Nur 4 Tage nach der LVM ging es erneut auf die Reise, diesmal etwas weiter weg nach Berlin, in meine ursprüngliche Heimat. Auch wenn das Event letztlich am anderen Ende der Stadt stattfand, so war es doch ein vertrautes Gefühl. Nach einem entspannten Vormittag fand am Freitag Abend nun endlich das erste Training statt, alle waren gespannt, wie es sich vom 6m hohen Starthügel fuhr. Es war weniger schlimm, als man denken konnte, es machte einfach nur Spaß, voll hinunterzurasen. 
Die Bahn war anspruchsvoll, aber fahrbar. Gegen Ende des Trainings hatte ich herausgefunden, wie sich alles am besten fuhr, zumindest für mich.
Bei wechselhafter Vorhersage startete am Samstag das Warm-up etwas verzögert, doch ich schaffte so viele Runden, wie ich als angemessen hielt, um mich bestmöglichst vorzubereiten. Nach der Eröffnungsfeier sollte es dann losgehen,
doch der nächste Schauer brachte eine Pause ungewissen Ausmaßes. Da die aus Holz konstruierte Fahrbahn des Starthügels drohte, bei Regen rutschig zu werden, wurden bei diesen Bedingungen keine Rennen gestartet. Mehrfach wurde versucht, alles zu trocknen, bevor wieder Regen kam. Mit ca. 2 1/2 Stunden Verspätung klarte der Himmel auf, so daß endlich die Rennen gestartet werden konnten.
In der weiblichen Cruiserklasse waren wieder einige Fahrerinnen am Start, und so wollte ich alles geben, um mir fürs Finale eine optimale Startposition zu sichern. Nicht alles lief technisch einwandfrei, doch ich konnte sowohl die erste als auch die 2. Runde gewinnen. Es gab nur kurze Verschnaufpausen, so daß ich im 3. Vorlauf versuchte, etwas den Schongang einzulegen, es langte auch hier zum Laufsieg.
Nach ausreichender Erholungspause ging es ins Finale, und meine Reaktion am Start war wieder gut - lediglich das Vorderrad wollte nicht so schnell runter, wie es mir lieb gewesen wäre. Ich trat in die Pedale, wo es nur ging und konnte mich nach dem ersten Hindernis an die Spitze setzen. Auf dem Weg Richtung Ziel gelang es mir, den Vorsprung noch auszubauen, so daß ich einen deutlichen Sieg für mich verbuchen konnte. Der Titelgewinn krönte diesen Tag, das Warten hatte sich gelohnt!
  
Only 4 days after the regional championship the next trip was scheduled, this time a little bit further to Berlin, my original home. Even though the venue was at the other end of the City, it felt very familiar. After a relaxed morning the first training was scheduled in the evening, and everybody was curious how it would be riding down from the big hill measuring 6m height. It was way better than expected, just lots of fun powering it down with full speed.
The track was challenging, but rideable. Til the end of practise i had found out how to ride everything the best way - at least for me. 
With changeable forecast saturday's warm-up began a little late, but i managed to do a appropriate number of laps to be prepared as good as possible. After the opening ceremony the start was planned, but the next shower brought the next break - of uncertain length.
The surface of the starting hill - constructed of wood - threatened to get slippy when wet. So no race was started under these circumstances. A couple of times they started efforts to get it dry - until the next shower. With 2 hours and a half delay the weather was better and the races were started.
Several riders had registered for the women's cruiserclass, and i wanted to give it all-in to save an optimal gate-position for the main final. Not everything went really well technical-side, but i could win the first as well as the 2nd lap. There were only short breaks, so i decided to ride gentle, and it still was enough for another moto-win.  
After an adequate break and recovery the main final was next. My reaction was good - only my front-wheel didn't wanna go down as fast as i wanted it to. I pedaled as much as i could and found myself in front after the first jump. On my way to the finish line i could extend my lead and finally i took a clear win. Winning the title topped the day, waiting was worth it!
 

 

         Landesverbandsmeisterschaft - Bönnigheim      

05.07.2016

Wie immer zur Jahresmitte häufen sich nun wöchentlich die Renntermine, am letzten Sonntag des Juni lag die Baden-Württembergische Meisterschaft denkbar günstig für mich. Nach Bönnigheim war es nur ein Katzensprung, und es fühlte sich fast wie heimischer Boden - auch wenn ich in diesem Jahr noch gar nicht dort war.
Bei sonnigem Wetter ging es in das freie Training, auf 2 Geraden merkte ich den böigen Wind eher unangenehm, doch das Fahren machte wieder Spaß. Im Gattertrainnig dann merkte ich, daß man sehr schnell reagieren musste, um hier gut wegzukommen, so schnell lief die Anlage -
das hatte ich in letzter Zeit so leider nicht trainieren können. Doch es klappte recht gut, so daß ich mich auf die Rennen freute.
 Wir Cruiser-Mädels durften allein ins Rennen gehen, und ich konnte das im Training Geübte 1:1 umsetzen und mir 3 Vorlaufsiege sichern. Auch in der finalen Runde lief alles reibungslos, so daß ich auch in diesem Jahr ganz oben auf dem Podest stehen durfte. Ein guter Auftakt dieser 3 anstrengenden Wochen.

As usual in mid-year, races happened every week, on the last sunday in june the regional championship of Baden-Württemberg was very close for me. Bönnigheim was only a stone's throw away and really felt like home-ground - even though i haven't even been there this year.
Practise started with sunny conditions, i recognized the partly strong winds on 2 straights, but riding was fun again. In gate-practise i learned that i had to react really fast to have a good start, the system was really fast - unfortunately i wasn't able to train that the last weeks. But i got used to it, everything worked well and i was looking forward to the races. 
We cruiser-girls were riding in our own class, and i could manage everything i had practised before and saved 3 moto wins for me. Also in the final lap all worked well, too. That meant i could walk up the podium to the top. A good start into these demanding 3 weeks. 

 

 

         European Cup - Weiterstadt      

20.06.2016

Ein weiteres internationales Rennen rief, und es war so schön nahe mit Weiterstadt, ich freute mich sehr darauf und bereitete mich bestmöglichst vor. Die kurze, aber intensive Trainingseinheit am Freitagnachmittag verlief gut und nach meinem Geschmack, ich konnte alle Vorhaben in die Tat umsetzen und freute mich auf die Rennen. Wenn nur das frühe Aufstehen an den Renntagen nicht wäre...
Nach einer Runde Warm-Up startete der Renntag mit meinem Lauf in der Klasse Women Cruiser 17+. Ich war gut vom Start weggekommen, aber nicht als einzige. So gab es einen engen Fight um die Führung, die ich mir in Kurve eins holte und auf der 2. Geraden durch Sprünge über die beiden Doubles sichern konnte. Auf der letzten Geraden wurde es nochmals eng, ich hatte in der letzten Kurve etwas Schwung verloren, und so fightete ich um die Position 1. Leider kam der letzte flache Double früher, als erwartet, und da ich in diesem Moment nicht darauf vorbereitet war, stieg ich unsanft über den Lenker ab - Platz 7, jede Menge Staub überall und ein paar blaue Flecken waren das Resultat. Nicht das, was ich mir erhofft hatte! Zum Glück hat die neue Hose das unbeschadet überstanden, auch das restliche Material war intakt geblieben, und ich war in der nächsten Runde (natürlich) wieder am Start. Alles lief wieder sehr gut, doch auf die letzte Gerade fuhr ich nun mit mehr Schwung zu, so daß ich diesen Lauf für mich entscheiden konnte. Und so sollte es auch im 3. Vorlauf sein, durch die beiden Laufsiege konnte ich mir an diesem Renntag noch den 2. Platz sichern, da eine Konkurrentin auch mal einen Patzer hatte.

Das hatte ich nach dem Crash nicht mehr erwartet, das Podium schied dahin zu sein. Den Rest des Tages konnte ich entspannt zuschauen, bevor es am Nachmittag zur Siegerehrung ging.
Der Sonntag war etwas trübe, die Bahn vom nächtlichen Regen gezeichnet, wie sich im Warm-Up zeigte. Heute würde die Runde wohl 1-2 Sekunden länger dauern... Dennoch war die Bahn trotz der vielen starken Regenfälle der letzten Wochen in gutem Zustand.
Mit den gleichen Startplätzen wie am Vortag ging ich ins Rennen, und wieder klappten die Starts recht gut, aber es war abermals eng auf der ersten Geraden. Ich konnte mich jeweils durchsetzen und mir die Führung holen. Diesmal brachte ich sie auch in allen Läufen bis ins Ziel, so daß ich mir den Tagessieg holte. Und dies bei sehr verregneten Runden, besonders im 2. Lauf. Sicherlich war nicht die komplette Weltspitze am Start, aber die Älteste war ich dennoch, und das mit Abstand zur Jüngsten, gerade einmal 17-Jährigen.
Es gab noch einige Regengüsse, bevor es zur Siegerehrung ging, ich war froh, daß ich nicht noch einmal auf die Strecke mußte und freute mich, ein schönes Wochenende bei Freunden erlebt zu haben, gekrönt vom Sieg am 2. Renntag.

Another international race was announced, and it was nearby with Weiterstadt, i was really looking forward to it and prepared myself as good as possible. The short, but intensive training session on friday went well and as desired, i could make possible everything i had planned (or wished for). I was looking forward to the races, if only getting up early wouldn't be at race-days... 
After one lap warm-up the race-day started with my moto in women-cruiser 17+. I had a good gate, but was not alone with that. This caused a close fight for the first position, which i could take in turn one und furhter save it with jumps over the doubles going over the second straight. Since i lost some flow going through the last turn, it became close at the last straight. I focus
ed on the fight for position one, and that small double came earlier than expected, i went over the bars very ungentle - 7th place, dust everywhere and some bruises were the result. Not what i hoped for! Luckily my new pants have remained unscathed, and also the further material stayed intact, and in the next round i was (of course) on the gate again. Everything went well again, but this time i took the last turn and straight with more speed, and i could decide this one for me. And the same should be in the 3rd moto, with these moto-wins i could somehow save 2nd place for the day, since another girl had a slip in one of her laps. I hadn't expected that after the crash, the podium seemed to be gone. The rest of the day i could watch the races relaxed, before i went to the presentation in the afternoon. 
Sunday started cloudy, i learned during warm-up that the track was still wet from last night's rain. Today a lap would take a second or 2 longer...  Anyways, after all those heavy rains during the last weeks the track was in a good condition. 
With same gate positions than the day before i went into the race, and my gates worked good again. But it was again very close at the first straight. I managed to assert myself and take the lead. This time i carried it til the finish line in all my motos, and that brought me the win. All this happened with rainy laps, especially in the second round. Of course, there were not all the world leaders on the gate, but i was once more the oldest, and with a big distance to the youngest, only 17 years old girl. 
There was more rain pouring down before the presentation happened, i was just happy i didn't have to hit the track again. I was happy that i had a nice weekend with friends, crowned with the win on the 2nd day. 

 

 

         Baden-Württemberg-Cup - Betzingen      

31.05.2016

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es im Ländle mit dem 3. Lauf zum BW-Cup weiter, meinem ersten in dieser Saison. Die Bahn war vom nächtlichen Regen noch nass und schwer, doch dank diverser Helfer und zunächst trockenen Bedingungen erholte sich der Belag, und so rollte es sich im Rennen dann besser als in den ersten Trainingsrunden. Im Training hatte ich eine Schrecksekunde, ein Fahrer klickte neben mir aus (Déjà-Vu von Kampen), und so bremste ich sofort ab, um einem drohenden Sturz entgehen zu können. Der blieb aus, doch ein kleiner Fahrer hatte nicht ganz so vorausschauend agieren können und rasselte mir ins Hinterrad, zum Glück blieb er heile. Ich unterbrach mein Gattertraining und eliminierte den Achter aus meinem Hinterrad, konnte anschließend aber noch ein paar Runden drehen, um mich mich dem Gate anzufreunden.
In der Cruiserklasse waren wir Frauen unter uns, und mit guten Starts konnte ich mich jeweils an die Spitze setzen und meine Vorläufe gewinnen. Ich fühlte mich rundum wohl auf dem Rad, nur der beim 3. Vorlauf einsetzende Regen war echt nicht nötig...

Trotzdem ging ich motiviert in die finale Runde, vielleicht zu sehr motiviert. Am Gate drehte mein Hinterrad beim Antritt richtig durch, ich hing ziemlich weit über dem Lenker, konnte mich aber schnell fangen und die Verfolgung aufnehmen. Nach der ersten Kurve war ich dann wieder vorn und holte mir auch diesen Laufsieg.
Zur Siegerehrung regnete es dannnoch heftiger, so daß diese ins Zelt verlegt wurde. Es war natürlich sehr voll, so daß wir Mädels uns dann durch eine Lücke "von hinten her" an das Podest geschlichen haben.


After a short breather the season continued  in the region with the 3rd round of the BW-Cup at Betzingen, my first one this year. The track was still wet and heavy after a night full of rain, but thanks to several helpers and dry conditions in the morning and noon the surface recovered. The flow was better during the races than in practise. In training i had a scary moment when a rider beside my unclipped (Déjà-Vu from Kampen), and i slowed down immediately to prevent an imminent crash. This didn't happen, but a young rider didn't realize it all and crashed into my backwheel, luckily he wasn't hurt. I interrupted my gate-practise to true my rear rim. After that i was able to ride some more laps to get used to the gate. 
We ladies were seperate for us in cruiser, and with good gates i was able to get in first position in all my motos. I felt very comfortable on my bike, but that rain starting with the 3rd motos was really not neccessary...
Anyways, i was motivated for my final lap, mybe a little too much. My backwheel snapped immidiately on the gate, i leaned far over my h-bars but could get back in the right position soon and started the hunt. Coming out of the first turn i was in the lead and took that win, too. 
Rain has become even heavier until the presentation started, so it was moved to the tent. It was really full and we girls found a way to reach the podium from the backside. 

 
         Süddeutsche Meisterschaft - Erlangen      

19.05.2016

Nach nur wenigen Sonnentagen wurde es gegen Ende der Woche wieder etwas kühler, doch wir hatten in Erlangen Glück mit dem Wetter, es blieb bis auf wenige kurze Schauer trocken, und wenn sich die Sonne zeigte, war es angenehm. Die Süddeutsche Meisterschaft wurde in zwei Läufen an einem Wochenende durchgeführt, und ich ging an beiden Tagen mit dem Cruiser an den Start. Es wehte ein teils unangenehmer Wind, doch es machte wieder richtig Spaß, über die Bahn zu heizen. Technisch klappte alles sehr schnell, ich war selbst überrascht, wie sicher ich mich fühlte, und auch am Gate hatte ich den richtigen Zeitpunkt für mich gefunden und freute mich auf die Rennen.

Mit Jump-to-Manual am ersten Triple und ersten Plätzen konnte ich mich fürs Finale empfehlen und wählte Bahn 4 aus. So hatte ich Spielraum zu den Seiten, falls ich mal in Schieflage geraten würde - was zum Glück nicht geschah. Mit einer sauberen Runde gewann ich das Finale und hatte 50% der Titelverteidigung erreicht.
Am Sonntag war es noch etwas frischer, und so hielt ich mich stetig in Bewegung, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Im zweiten Vorlauf dann war ich beim Start etwas zu früh dran und fuhr ganz leicht gegen das Gatter, so dass ich etwas aus dem Flow kam und mich langsam fühlte. Also wheelte ich die Hindernisse der Startgeraden sicherheitshalber. Im 3. Vorlauf klappte alles wieder reibungslos, und ich stand abermals mit 3 Laufsiegen als erste auf der Finalliste. Nachdem am Vortag alles gut lief, änderte ich nichts und ging abermals von Bahn 4 ins Rennen. Ich sprang und wheelte, wo es ging, auch um den Schwung beizubehalten und sicherte mir auch diesen Tagessieg. Anschließend gab es die Gesamtsiegerehrung der Addition beider Tage, ich holte mir den Titel der Süddeutschen Meisterin.


After only a few sunny days it became cooler by the end of the week, but at Erlangen we were lucky with the weather, apart from a few showers it was dry, and when the sun showed up, comfortable, too. The southgerman championship was held in 2 races at one weekend, i raced cruiser both days. The wind was partly  bothering, but it was so much fun again to ride the track. It worked good for me very soon, surprising myself how comfortable and safe i felt on my bike. I found the right timing for me at the gate and looked forward to the races. 
With jump-to-manual at the first triple and moto-wins i could qualify for the main final and chose lane 4. That way i had a bit room to move for the case that luckily didn't happen. With a clean lap i won the main and reached 50% of my goal to defend the title. 
On sunday it was even cooler, i tried to keep on moving all day long to stay motivated. My gate in the second moto was a bit too early, and i lightly hit the gate, that cost a bit of my flow and i felt slow. Following i only manualed all the jumps on the initial straight just to be safe. In the 3rd moto everything worked well again and aber 3 more moto-wins i found myself again at the final-list on top. Since it worked perfect the day before i didn't change a thing and chose again lane 4. I jumped and manualed wherever possible for me, also to keep my speed and saved another win for me. Afterwards the awards-ceremony happened (addition of both days), i got the titel of the "southgerman champion" in my class. 
 

 

 

          Bundesliga-Weekend Round 3 & 4 - Vechta     

 

09.05.2016

 

Endlich wieder vollständig gesund führte uns der Saisonplan nach Niedersachen, es sollte ein warmes und sonniges Wochenende werden. Die Strecke war, wie eigentlich jedes Mal, wenn hier ein Rennen ist, an der einen und anderen Stelle umgebaut worden, diesmal auf den letzten 3 Geraden. Am frühen Freitag Abend gab es dann die Gelegenheit, die neuen Hindernisse zu testen. Alles ließ sich gut fahren, wheelen oder auch springen, die schlimmste Herausforderung war der heftige Seitenwind.
Am Samstag lernte ich eine weitere neue Kollegin der weiblichen Cruiserklasse kennen, bevor die Rennen starteten. Ich konnte meine Starts stetig verbessern, manchmal allerdings hatten wir alle große Mühe, dem Wind entgegen zu wirken und auf dem Rad zu bleiben. Mit meist technisch recht guten Runden sicherte ich mir 3 Vorlaufsiege, manche Runde fuhr ich aber eher auf Sicherheit, um keinen Sturz zu riskieren b
ei den Böen. Im Finale startete ich von Bahn 3, so daß ich gerade zur ersten Kurve fahren konnte. Alles klappte gut, und so holte ich mir den Tagessieg.
 Am Sonntag startete alles früher, auch hier gelang es mir, Vorlaufsiege einzufahren. Ich konnte hier und da springen, wenn der Wind es zuließ, das fühlte sich einfach noch viel besser. Diesmal lachte mich im Finale Bahn 4 an, und so ließ ich innen ausreichend Platz für die anderen Mädels. Alles klappte gut für mich, so daß ich auch an diesem Tag wieder ganz oben auf dem Podest stehen durfte.
 

Finally i was completely healthy, the schedule lead us to Niedersachsen, it was supposed to be a warm uns sunny weekend. The track was a bit rebuilt - like actually every time when a race is coming up there. This time the last 3 straights were modified. On Friday's early evening i had the opportunity to try out the new jumps. Everything was rideable well, or even good for manualing or jumping, the worst competition were strong sidewinds. 
On saturday, before racing started, i met another new rider of the female cruiserclass. I was able to improve my gates, but sometimes i cost us lots of effort to withstand the wind and stay on the bike. With mostly technical good laps i saved 3 moto-wins for me, one or another lap more staying safe not to risk a crash with these gusts. In the main i chose lane 3, the best for going straight to the first turn. All worked well, and i could take the day's win. 
On Sunday it all began way earlier, and i managed to win my motos once again. Here and there i could jump a bit, when the wind allowed me to, and that felt way better. This time, lane 4 looked attractive to me for the main, and that way i left enough space for the girls on my inside. Again everything worked well for me, resulting in the top spot of the podium that day, too.  
 

 

         European Cup Round 3 & 4 - Kampen/ NL   

 

05.05.2016

 

Nach einem Jahr Abstinenz mit Auslandsstarts wollte ich wieder einmal in die Niederlande, genauer nach Kampen. 12 Jahre zuvor hatte ich auf der alten Strecke den tollen Erfolg mit dem 2. Platz bei den Elite-Women. Also freute ich mich darauf. Allerdings war ich mir lange nicht sicher, ob ich die Reise überhaupt antreten soll, da ich seit dem Montag nach Kornwestheim erkältet und zu keinem Training in der Lage war. Doch ich wollte ja die EM-Quali in trockene Tücher bringen, und dies möglichst frühzeitig im Jahr. Und ab Donnertsag Mittag fühlte ich mich zumindest wieder gut.
Das Wetter am Freitag war sehr wechselhaft, ein ziemlich frischer Wind wehte ständig, so daß es sich sehr kalt fühlte, ein heftiger Regenschauer wirkte auch nicht motivierend, doch zum Training war es dann glücklicherweise trocken, und so konnte ich die neu gebaute Strecke antesten. Und ich mußte immer wirklich an alles denken, denn der Parkplatz war nur mittels eines Shuttlebusses zu erreichen. Dafür war locker eine Stunde einzuplanen, da es keinen durchschaubaren Plan gab.  Im separaten Cruisertraining konnte ich dann einige Runden drehen, und die Bahn war technisch sehr anspruchsvoll und auch lang. In der ca. 4. Runde dann klickte der Kollege links neben mir am Fuß vom Starthügel aus, und ich konnte nicht ausweichen und ging mit zu Boden, zum Glück landete ich auf dem ersten Hindernis, so ging es mit ein paar blauen Flecken glimpflich für mich aus.
Am Samstag startete es früh mit dem ersten Block, ich ging in der weiblichen Cruiserklasse 17+ an den Start. Über die Vorläufe zu kommen, war der Wunsch, und es war nach dem Blick auf die Listen nicht komplett auszuschließen, daß es klappen könnte. Die Starts waren anfangs noch ausbaufähig, doch die Startgerade lag mir offensichtlich gut, so daß ich mich hier gleich 1-2 Plätze weiter nach vorn fahren konnte. Im ersten und dritten Lauf gab es jeweils ein Photo-Finish, knapp geschlagen erreichte ich die Plätze 4-2-3 und stand als 6. auf der Finalliste. Diesmal ging ich noch etwas früher beim Start raus, konnte außen ganz gut durchziehen und fand mich mit überraschtem Blick an 3. Position in der ersten Kurve wieder, ich konnte es gar nicht glauben und grinste sehr zufrieden. In Kurve 2 konnte ich eigentlich schon nicht mehr, und so "wartete" ich fast darauf, überholt zu werden. Bis zur Zielgeraden langte es noch, die Anfeuerung war lieb, aber meine Beine leer, und so klappte auch technisch nichts mehr. Die Krankheit hatte deutliche Spuren hinterlassen. Ich fiel auf den 5, Platz zurück, der auch eigentlich recht realistisch war. Zufrieden und völlig platt durfte ich noch zur Siegerehrung gehen.
Am Sonntag gab es dann 2 volle Vorlaufgruppen, realistische Chancen, sich unter all den jungen Fahrerinnen unter die Top 4 zu fahren, bestanden an diesem Tag nicht. Im ersten Lauf erreichte ich dank Kampflinie in der letzten Kurve Rang 5, worauf der 6. und wieder 5. Platz folgten, so konnte ich den Rest des Tages ganz entspannt zuschauen. Mein Ziel, das beste Ergebnis unter den 30+ Fahrerinnen zu liefern, konnte ich an beiden Tagen erreichen.

After 1 year absence from riding outside Germany I once again wanted to go to the netherlands, exactly to Kampen. 12 year prior I had that excellent success with a 2nd place within the Elite-Women, back at the old track. I was looking forward to the event. Though for a long time I wasn't sure, if I should do the trip, because i was sick with a cold since Monday after Kornwestheim, not able to do any training. But i absolutely wanted to make sure to qualify for the european championship, and that as early as possible during the year. And, from thursday noon on I felt good again. 
On friday the weather changed a lot, always having a strong wind, it felt very cold, and a heavy shower was not motivating at all, but luckily it was dry for training, and I could try out the new built track. And i always had to remember and take everything with me, because the parking was only available via a shuttle bus. This could take easily 1 hour, since there was no transparent schedule.
Cruisers were riding separate, i could do several laps, and the track was very technical and long. In the 4th lap the rider on my left unclipped at the end of the starting hill, falling right in front of my bike. I couldn't make my way around him and went down, too, luckily onto the first jump. Luckily some bruises were all i took with me. 
Saturday morning block 1 started early, i was competing in the female crusierclass 17 and over. Making it out of the moto was my desire, and after having a look to the lists it didn't seem unrealistic that it could work. in the beginning my gates were upgradeable, but i managed the first straight very well and always could win 1-2 positions. In the frist and third moto it was a photo-finish, i was narrowly beaten with reaching the places 4-2-3, found myself on the list for the main in 6th position.   This time i started a bit earlier, could just pull through from the outside and found myself (very surprised) in 3rd position in the frist turn. I couldn't believe and smiled very satisfied. Actually already in the second turn i was burned out and began "waiting" to be passed. I defended my position till the last straight, heard someone cheering my name, really liked that, but my legs were totally empty, and nothing worked anymore. I dropped back to 5th place, and this one was actually way more realistic anyways. Happy and totally exhausted i was allowed to go to the awards ceremony. 
On sunday we had 2 full motos, and chances to make it to top 4 among all these young girls, were unrealistic that day. Thanks to battle line in the last turn i reached 5th in my first moto, followed by 6th and again 5th, that meant to watch all the other races in relaxed mode for the rest of the day. My goal to deliver the best reasult of the 30+ riders was reached both days.
 
 

 

         Bundesliga Round 1 & 2 - Kornwestheim  
 

 

19.04.2016

 

Die ersten beiden Runden zur nationalen Serie waren in Kornwestheim angesetzt, fast ein Heimspiel, denn zumindest konnten wir zum Schlafen immer wieder nach Hause fahren. Das Training am Freitag fand zum großen Teil bei Sonnenschein statt. Die Bahn war recht schnell zu fahren und gut präpariert. Wie befürchtet - weil vorhergesagt - setzte über Nacht Regen ein, der so bald nicht wieder aufhören wollte. Das Umfeld verwandelte sich bald in eine matschige Rutschpartie, und zu allem Überfluß gab es noch eine riesenlange Verzögerung, weil die geforderte TÜV-Abhnahme des Gatters fehlte, und ohne die keine Gates. Irgendwann, als die Motivation gering bzw. am Tiefpunkt angelangt war, ging es doch noch mit dem Training weiter. Die Bahn hatte den Regen relativ gut verkraftet, aber der ganz große Spaß blieb aus.
Bei den Cruiser-Mädels waren mal wieder 2 neue Gesichter mit dabei, und wir alle wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Mit guten Starts konnte ich jeweils die Basis für meine Vorlaufsiege legen, so dass ich ungefährdet im Finale stand. Den Startplatz durfte ich als Erste auswählen, ich entschied mir für die 3, so konnte ich gerade in Richtung erste Kurve fahren, ohne die anderen behindern oder gar schneiden zu müssen. Es wurde, trotz des kurzen Sonnenscheins am frühen Abend langsam dämmrig draußen, aber die Sicht reichte, um mir nach einer soliden Runde den Tagessieg holen zu können. Die Siegerehrung, glücklicherweise im
Festzelt durchgeführt, startete gegen 20 Uhr und war 40 Minuten später beendet - ich denke, das ist ein neuer Rekord. Knapp 12 Stunden später war schon wieder Training für die zweite Runde angesetzt.
Das Wetter hatte sich über Nacht leider nicht gebessert, es regnete mit kurzen Verschnaufpausen, so daß zu Beginn etwas mehr Pfützen auf der Bahn waren, die die fleißigen Helfer versuchten, zu entfernen.
Während der Vorläufe gab es erneut eine Pause wegen der Startanlage, aber sie hielt sich noch in Grenzen. Wie am Vortag versuchte ich, trotz der unangenehmen äußeren Umstände, einfach irgendwie zu funktionieren, was mit nassen Klamotten eine echte Herausforderung war. Die Vorläufe konnte
ich erneut für mich entscheiden, so dass auch das Finale fast ein Spiegelbild des Vortages war. Nach 2 anstrengenden Tagen konnte ich auch den 2. Finallauf für mich siegreich beenden und war einfach nur froh, endlich nach Hause fahren zu können.

The first two rounds of the national series were set for Kornwestheim, almost hometrack regarding the distance and that we were able to go home for sleep every night. Friday's training happened most of the time with sunshine. The track was well prepared and rolling fast. As feared - because it was predicted - during the night rain settled and didn't stop soon. The surrounding changed into a muddy glissade, and to make matters worse, there was a very huge delay, because the safety certificate for the gate-start-system didn't exist. And without it no gates. Sometime, when the motivation tended to zero resp. reached zero, training was continued. The track managed the water good, but the big fun was still missed. 
There were 2 new faces within the female cruiser-class, and we were split up into 2 groups. Good gates were a good basis for my moto wins resulting beeing easily part of the main event. The first gate pick was mine, and i choose lane 3 to be able going straight towards the first turn without
hinder or even cut someone. Although the sun was shining in the late afternoon dusk came quick during the mains, but vision was good enough to take the day's win after a solid lap. The awards ceremony, luckily happening in a big tent, started about 8 p.m. and was finished 40 minutes later - that's a new record i guess. Nearly 12 hours later the training for the next race was set.
Unfortunately the weather didn't get any better during the night, it was raining with only short breaks, there were more puddles on the track in the beginning, before all the helpers tried to eliminate them. 
During the motos there was another break because of a failure with the start-system, but the pause was limited. As the day before
, regardless of these weak circumstances, i just tried to work somehow, and that was a big challenge with some wet clothes on. Again i could win all my motos, and the main was almost a mirror image of the day before. After 2 really tiring days i could win the second main and was just happy finally being able to get home. 
 

 

         Bayern-Liga Round 1 - Kolbermoor  
 

 

30.03.2016

 

 

 

Nach einem eher milden Winter, der oftmals BMX-Fahren zuließ, freute ich mich, an diesem frühen Osterfest mein erstes Rennen des Jahres bestreiten zu können. Traditionell fand es wieder in Kolbermoor statt, wo ich wieder einmal auf ganz viele nette Menschen und Freunde traf.
Die Bahn war beim Training noch etwas nass und klebrig vom Regen der vergangenen Nacht, doch ich hatte trotzdem Spaß, endlich wieder einmal meinen Cruiser zu bewegen. Einige Hindernisse schienen spitzer als in der Vergangenheit, womit ich aber dennoch gut zurecht kam. Auch bei den Gates klappte es recht gut, so dass ich den Rennstart herbei sehnte - zumal wir Frauen auch ausreichend an der Zahl waren, um allein starten zu können.
Die erste Runde tat - wie eigentlich jedes Jahr, noch ziemlich weh, technisch war sie trotz guter Starts noch nicht ganz sauber, und so besserte ich in den anschließenden Vorläufen nach, wurde immer sicherer und gewann alle Runden. Im Finale hatte ich auf der Startgeraden noch einen kleinen Patzer, doch den Rest der Runde klappte das Wheelen ausgezeichnet, so konnte ich mir den Tagessieg sichern. Die Bahn
war dank des Sonnenscheins abgetrocknet, so war man schneller, und es strengte nicht mehr ganz so fürchterlich an. 

After a mild winter that gave many opportunities for BMX-riding, i was looking forward to my first race at easter-saturday, and it happened early this year. Traditional, the venue was Kolbermoor, where i once again met many kind people and friends.
During practise the track was still a little wet and sticky from the night's rain, 
but i still had fun finally riding my Cruiser again. Some jumps seemed a bit sharper than in the past, but i was able to deal with it. Also the gates worked well for me, i couldn't await the race start - especially because we've been enough ladies to build our own class.
The first lap hurt a bit - actually like every year, and even with the good gates my riding was not totally clean regarding my technique. That's why i improved in the following motos, felt more comfortable and won all laps. In the main there was one little mistake at the first straight, but after that my manualing worked excellent, and i saved the win for me. The track was dryer after the sun had showed up, i was faster and it wasn't as terribly tiring as in the beginning. 



 

 
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© Kerstin Meyer (ehem. Fritscher) 2009-2017